Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 2 (2.1849)
- Date
- 1849-02-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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29 vorbereitet wurden, weigerte ich mich zu taufen, weil sie sichweigerten, irgend ein hier gangbares Gewerbe zu erlernen. Sie gingen von hier weg, ' einer nach Konstantinopel, um eine Person zu suchen, die ihn unter andern Bedingungen zu taufen bereit sei; der andere, Rabbi Zakob, ist seitdem zurückgekehrt und Unna hei einem Schneider in der Lehre. Ich hoffe, daß es nun eine bei den Juden bekannte Sache ist, daß diejenigen von ihnen, die Christen werden, ihr Brod essen müssen im Schweiße ihres Angesichts. Außer den beiden Bibelvorlesern, die von der Gesellschaft angestellt sind, und die den Dienst bei der immer wichtiger werdenden Bibelniederlage in Zerusalem und Jaffa haben, habe ich fortwährend noch drei andere beschäftigt, einen unter den Zw den, einen unter den Christen zu Zerusalem und einen unter den Arabem an verschiedenen Orten. Einen vierten erwarte ich von Beyrut, um hauptsächlich die Städte dieses Landes zu besuchen. Dies Werk ist in Zerusalem ohne Erfolg gewesen, die Vorurtheile sowohl unter Juden als Christen zu entfernen, aber in Nablus und auf dem Gebirge Samariens sind die Arbeiter besonders gesegnet worden. Zn diesen Theilen ist eine große Bewegung entstanden, und ein Hunger und Durst nach dem Worte des Lebens, wovon ich nur glückliche Erfolge erwarten kann. Als ein» dieser Schristvorleser vor ungefähr einem Zahre zu NabluS war, singen einige wenige an die Schrift zu lesen und darin zu forschen, und im Frühjahre kamen verschiedene Personen nach Zerusalem, um am Osterfeste Zeuge des Gottesdienstes unsrer Kirche zu sein, waren aber sehr zurückhaltend. Einige Wochen später erhielt ich jedoch von Nablus einen Brief, von mehrern Personen unterzeichnet, welche erklärten, daß sie entschlossen seien, die griechische Kirche, oder wie sie sich ausdrückten, die Kirche des Patrimchen zu »er? lassen, in welcher, wenn sie darin blieben, sie und ihre Kinder aus Mangel an Erkenntniß rc. umkommen müßten, und daß sie überein gekommen wären, das Wort Gottes zu ihrem Führer nehmend, sich zu einer Evangelischen Kirche zu constituiren, und sich unter meine Aufsicht zu stellen. Darauf erwiederte ich ihnen, daß, obschon ich sehr bereit sei, ihnen so weit als möglich in ihrem