Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 2 (2.1849)
- Date
- 1849-02-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Nach solchm BeEMW» berWden VW ihrer Theilnahme, ihrer Tapferkeit, ihrer„Todesmuthigkeit", ihrem Pyrangehen che« dm revolutionären Bewegungen, -und von ihrer Begeisterung für die Freiheit und Menschenrechte, könnten wir,nun wohl billig dgzu übergehen, die Folgen zu erwägen, welche die Revolution aller Wahrscheinlichkeit nach für die Juden Haben wird. . Allein wir können nicht umhin, selbst auf die Gefahr hin zu weitschweifig zu werden,, auch noch aus zwei andern jüdischen Zeitschriften, dein Israeliten des 19. Jahrhunderts und dem treuen Zionswächter, einige Zeugnisse dafür beizubringen, und dann noch einige Aussprüche mitzutheilen, aus denen klar hervorgeht, welche Stellung die jüdische Religion nach der Meinung der Juden zur Revolution einniwmt, und welcher Haß und welche Feindschaft sich bei den Stimmführern unter den Juden gegen die bisher bestandene Ordnung, gegen den König und seine Rathgeber und gegen alle, welche für Wiederherstellung einer gesetzlichen Ordnung reden und handeln, ausspricht. Wir hallen dies für durchaus nothweodig, um dm Geist des neuern und gegenwärtigen Zudenthums in das rechte Licht zu fetzen und wahrhaft und gerecht beurtheilen zu können. Was nun den Israeliten des 19. Jahrhunderts betrifft, so ließ sich mit Gewißheit erwarten, daß er die Revolution nicht nur billigen, sondern, auch, in ihre Erhebung und Lobpreisung einstimmen werde. Denn dies Blatt war von jeher das radikalste von allen jüdischen Zeitschriften, die wir kennen, und arbeitete stets auf eine gänzliche Umgestaltung wenigstens aller religiösen Verhältnisse hin. Seit Johanni hat der Israelit aufgehört zu erscheinen, was wir aufrichtig bedauern, indem sich bei allem Radikalismus doch ein Verlangen nach etwas Bessern und. nach Wahrheit in ihm kund gab, auch wirklich wahrhaft wissenschaftlich war, daher er sich auch fast nie, oder nur äußerst selten, vielleicht nur in Ueberwallung der Gefühle und in einer unbewachten Stunde, zu gemeinen Schmähungen anders Denkender herablaffen konnte — was bei den andern Blättern so häufig geschieht — sondern sich fast immer emst und gemessen hielt. Zn, No. 15., Seite 117. dieses Blattes heißt es nun in .einem Artikel aus Berlin, in tpel-