Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 1 (1.1849)
- Date
- 1849-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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7 dyt Messias einst einpflanzen soll unter allen Völkern der Erde! Seht wie sie heute von dem Ewigen den Händen des franzöpschen Volkes anvertraut wurde, das am würdigsten ist sie zu war gen, am geeignetsten, sie zu erhalten, um sie her zu versammeln die ganze Familie der Nationen, und in naher Zukunft vor den Auge« der Welt diese drei ewigen Wahrheiten glänzen zu lassen: Freiheit, Gleichheit, Bruderliebe!" Da haben wir es, die französische Nation ist also der Messias, und zwar durch Wegjagung ihres Königs, durch Empörung gegen die Gesetze, durch Mord und Blmvergießen. Wie wenig aber bisher die gehoffte Freiheit, Gleichheit und Bruderliebe zur Thal und Wahr» heit geworden ist, beweist die Geschichte der Franzosen vom vorigen Zähre, beweisen besonders die Zuniereigniffe in Paris. Das nimmt uns auch gar nicht Wunder, denn wir haben die Heberzeugung, daß man auf dem Wege, den man betreten hat, nie und nimmer an das ersehnte Ziel gelangen kann. Aber die Zuden in Frankreich begrüßten die Revolution nicht nur mit Zubel, sondern sie nahmen auch thätigen Theil daran. Wir wissen es ans den Zeitungsnachrichten, was auch die jüdischen Zeitschriften wiederholen, daß unter den Mitgliedern der provisorischen Regierung auch zwei Juden waren, Crvmieux und Goudcheaux, und eine Privatmittheilung vom 2. März aus Paris tu No. 12. der Allg. Zeit, des Zuventh., bestätigt auch, daß die Juden thätig bei der Revolution gewesen sind. Es heißt darin: „Kein Wort über die großen Ereignisse der verflossenen Woche. Sie sind bekannt- Daß die Juden ihren Antheil daran hatten, kann vorausgeseßt werden und hat sich in den Resultaten gezeigt." Biel weitläuftiger und ausführlicher sprechen sich die jüdischen Schriftsteller über die Theiknahme der Juden an den revolutionären Bewegungen in Deutschland aus. Zn No. 14. der Allg. Zeit. d. Zudth., Seite 220., weiß ein Korrespondent aus Hamburg nicht niedrig genug von den Behörden, besonders der freien Städte zu reden, und nachdem er die gewaltigen Bewegungen hoch gepriesen und sie als „eine erschütternde Stimme" Jehovas angekündigt hat, die da ruft: /,3ch/ Jehova/ ich bin es, der dich heraussührt aus dem Skka-