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Dibre Emeth · 1849-01-01 · 1 (1.1849) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
5 (1849)
Issue
1 (1.1849)
Date
1849-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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8 venhause mitten durch würgende Bataillone, mitten durch schleichende Polizeischergcn, mitten durch die herzlosen Satzungen bethörter Egoisten," sagt er dann unter andern: „Umsonst führen in Berlin, in Königsberg, in Breslau Zsraeliten die FreiheitSkämpfcr zum Siege und fallen für Deutschlands Freiheit: instinktmäßig »vill der sich niedrig Wissende einen noch Niedrigeren haben, dem er den Fuß auf den Kopf setzen kann." Als zu Anfänge des Monats März die ersten Bewegungen in Braunschweig statt fanden, stand auch sogleich ein Zude, vr. Zur. Aronheim, als Präsident an der Spitze der großen Bürgerversammlung, in welcher eine Petition an den Herzog berachen, und die dann auch von dem Herrn Arönheim verfaßt wurde, wie uns eine Privat« wittheilung in No. 12. der Allg. Z. d. Zudth. davon benachrichtigt. Bom 22. März wird an Herrn vr. Ph. von Berlin aus berichtet: „An den letzten Kämpfen haben sehr viele Zuden theilgenommen; unter den Gefallenen sind viele Zuden, namentlich unter den Studenteu." (No. 14., Seite 210. der Allg. Z.d. Zudth.) Und in der folgenden Nummer, Seite 222., wird in einem Artikel aus Magdeburg erzählt: „Unter den Tobten in Berlin besinken sich 21 Israeliten, was — nach dem Bevölkerungsverhältniß von 8000 auf -100,000 — sehr viel ist." Gewiß! denn wenn von je 8000 Einwohnern 21 getödtet worden wären, so hätten 1050 Tobte sein müssen, so aber waren noch nicht voll 200. Die Zuden sind demnach 5 Mal mehr als die Christen bei den Kämpfen in Berlin betheiligt gewesen. Zn demselben Artikel wird auch noch besonders ein vr. Weiß, der Philosoph genannt, rühmend hervorgehoben, der „in der einen Hand die Fahne, in der andern den Säbel," in der Königsstraße von Barrikade zu Barrikade vorwärts stieg, „den Kartätschen entgegen, und hinter ihm Me Masse von Hunderten," rufend: „voran, wir müssen die Kanonen nehmm, damit sie unschädlich werden," bis er endlich „oben auf der Barrikade" von Mer Kärtätschenkugel in den Leib getroffen, „die Fahne und den Säbel noch im Tode festhaltevd" nirdersank. Der „Orient" girbt in No. 15., Seite 114., die Zahl „der jüdische« Helden, die in dem Freiheitskampfe gefallen sind/f

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