Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 12 (12.1848)
- Date
- 1848-12-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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203 durchaus wetgllte-- ihrem Männe indev! Aimahme des christlicheü Glaubens:zufolgm; aber?jeßthaben- -wir einige: Hoffnung/ Mß sie es doch: thun wird. ‘ •'. - Mn 5. kam ein RabbRer aus Zerufalem, welcher' Mts schon bei frühem'Gelegenheiten gesuchtein Begleitung' von zwei jungen Männern aus dem Beih-Hamedrasch zu. uns. 'Wir sprachen-mit ihnen über verschiedene Gegenstände aus der Bibel, , und erklärten^ ihüenZesaias 9>' 6.: - „Unsist ein Kmd geboren, ''M Sohn ist uns gegeben re." wobei wir die christliche Erklärung mit der chaldHischen UebersetzvM WDMW», welche »diesW BerS Mit folgenden^ Wqrten schließt:. „ 2jer Messias, welcher uns Yen Frieden vermehren wird". Dazu beMrkte dex Mähbiner^ daß die Weissagung des Propheten nicht auf Zesum angewandt cherdm könnt; denn er könnte nicht „der assmächtige Gojt" genannt werden/da er«gekreuzigt worden'sei'; -er könyt^ picht /der Barer, der Ewigkeit" genannt werden, da er in' derBlüthe feiner Zähre aus dem Lande her Lebendigen weggenonimen yzyrdey, sei, Darauf erwiedertev wirrdie Kreuzigung Zesu- ChrM kann in keinem Falle als Einwanh/gegen dlr Anwendung^ dieser Weissagung auf-ihn vyrgebrachtwerden.- Denn/die Person, von webcher die/Rede.-ist, soll durchaus von geheimnißvoller Natur /sei«; sie soll als ein Kind von einem Weibe geborm werden, was sie zu einemi Menschen in jedem Sinne des; Worts macht;., zugleich aber.machen .dje, herrlichen Namen, die: dem genannten- Kinde gegeben -werden,/ dasselbe -injedem Sinne des' Worts zu einer wahrhaft/ göttlichen Person; , denn^sonst würde die-Weissagung-eine Gotteslästerung enthalten. Dies - istschwer'- zu begreifen,; und selbst dernPropheh, der mehr als gewöhnöche Mmfchen: setze» kanme^ nennt; ihn Wunderbar.. Aber obschon/ es unsere- Faffungskraft übersteigt/ so> ist doch nach der göttlichen. Offenbarung kein Raum fürrdierBezweiflung der Wahrheit gelassen. - ./ Dies führte Natürlich zu einer langen Erörterung-der beSen Nätüren in Christo, und durch Gottes Hülfe aeläng es rms darzüthUNdaß was für Schwierigkeit auch in dtt Anwendung-dieser Weissagung auf den Messias nur immer ^sein wöge^ die Schwierigkeit-dochunberechenbarwachsen würde, wenn wir sieauf Was, Wkias oderirgend eine andere-Person außer dem Messias anwendsn wollten. - . - - ■•'. .! Der Rabbi.— Wenn Jesus der allmächtige Gott war, warum war er nicht mächtig genug, seine Kreuzigung zu verhindern? Und auf diese Weise argumenttrte er weitläustig fort. Wir. — ZesüS konnte als der allmächtige Gott ohne Mveifel seine Kreuzigung verhindern, aber er kam in die Welt, sich zu einem Opfer zur Versöhnung für die Sünden der ganzen Welt