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Dibre Emeth · 1848-12-01 · 12 (12.1848) · page 5

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
12 (12.1848)
Date
1848-12-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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m vollziehen, aM nicht wft Mofts auf Befehl/km Name» und in der Kraft Gottes, sonder» in seinem eigenen Namen unre in seiner eigenen Kraft mit einem bloßen Worte. Gewiß ein hoher und erhabener Prophet und zugleich Richter und König? Wir sehe» also, daß die ZudM in der That auf dem sichern und festen Gründe Ihres Glaubens , dem Worte Gottes, stehen, wenn sie in dem Messias einm Propheten, und zwar einen außerordentlichen, selbst größeren Propheten als Moses erwarten, und daß demnach zwischen Zudenthum und Christenthum eine vollkommene Uebereinstimmung in der Lehre von dem prophetischen Amte des Messias statt findet. Man könnte «ns fteilich einwenden, unser Schluß sei voreilig/ indem es ja noch gar Nicht erwiesen sei, daß die besprochenen Stellen auch wirklich von dem Messias reden. Allein diesen Cinwand können wir nicht gelten kaffen, sondern müssen ihn als unbegründet und unhaltbar zurückweisen^ Statt aller Widerlegung fragen wir nur, von wem anders wohl in diesen Weissagungen die Rede sein könnte, als vom Messias? Zn der ganzen Geschichte wird sich keine Person vorfinden, in der sie erfüllt worden sind, ausgenommen Jesus von Nazareth, Und wenn die Juden auch dessen ungeachtet Zesum Nicht für den Messias anerkmnen, so werden sie doch zugrben Müssen, daß diese Weissagungen allein in dem von ihnen erwarteten Messias ihre Erfüllung finden können und werden. Und sind sie nicht auch von jeher sowohl von Juden als Christen für messianisch gehalten und anerkannt worden? Daß dies von den Christen geschehen ist, ist bekanM, denn sie werden sowohl im Neuen Testamente als auch fast in jedem christlichen Lehrbuche als solche angeführt. Aber auch die Juden haben sie nicht anders verstanden. Bon Jesaias Kap. 11. wissen wir das schon aus frühem Nummern der Dibre Emeth (siehe Seite 113.130. 145. 46. und 47.) wollen aber zum Ueberflusse hier noch eine Stelle aus dem Thalmud anführen. Im SauhckM 93, 2. heißt es zu den Worten: nW' nsrfta 'tfmm (und sein Riechen wird fein in der Furcht des Herrn): Das lehrt, daß er (Gott) ihn, nämlich den Messiasmit G^oten und Schmerzen wie mrt einem Mühl-

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