Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 11 (11.1848)
- Date
- 1848-11-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ausiNnzähligM Stellen Schrift hervorgeht, von Gott beauftragt-! das Volk in den Wegen Gottes zu unterrichten, chm seine Sünden «vrzuhalten undin das rechte Licht zu setzen, es mit allem Ernste zur Buße , zu ermahnen und ihm entweder die rechte Strafe , oder die Gnade Gottes und die Vergebung der Sünden anzukündigen, jenachdem die Büßpredigt verworftn oder angenommen wurde. Man left nur den Propheten Zeremias, und man wird dies vMommen bestätigt findm. Er ist so im recht eigentlichen Sinne des Wortes ein strenger ernster W»ßprediger, der seinem Wolke keim Sünde verschwelt, und dabei von keinem '.Unterschiede weiß zwischen Hohen und Niedern, Weifen und Unweisen; aber bei all seinem Emste spricht sich eine so zarte und innige Liebe zu seinem Volke aus, ein so großes Mitleiden mit demselben, daß man es fast jedem Worte abfühlen ka«n> wie groß seine Sehnsucht ist, das Volk möchte doch feine Büßpredigten zu Herzen nehmen, damit Gott ihn gnädig sein könne unh nicht die angedrohte Strafe an ihm vollziehen müsse. Dasselbe Amt eines Propheten leuchtet uns auch so recht klar bei Hesekiel in die Augen. Zu ihm spricht der Herr Kap.3, 17 — 19. „Du Menschenkind ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel; du sollst aus meinem Munde das Wort hören und sie von meinetwegen warnen. Wenn ich dem Gottlosen sage: Dü mußt des Todes sterben; und d« warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, damit sich der Gottlose vor seinem gottlosen Wesen hüte, auf daß er lebendig bleibe, so wird der Gottlose um seiner Sünden willen sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wo du aber den Gottlosen warnest, und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wese» und Wegeso wird er um feiner Sünden willen sterben, aber du hast deine: Seele errettet." Fast dieselben Worte lesen wir Kap, 33, 7—>9., denen dWu noch i die wichtigen Worte hinzugefügt werdy»: „Darum hu Menschenkind, sage dem Hause Israel: Ihr sprechet also: Unsere Sünden und Miffethat Legen auf uns, daß wir darunter vergehen, wie können wir leben? So ftrich zu ihnen: So wahr als ich lebe, spricht der Hm Herr, ich habe kei»W Gefas-