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Dibre Emeth · 1848-10-01 · 10 (10.1848) · page 5

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
10 (10.1848)
Date
1848-10-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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wn fcftitt diese Mt, daß <M# solchen DmgeN die l göttliche BM htißungkeinWort enthält, und daß solcheuHoffnungen die bisherige^Geschichte Israels aufs: Entschiedenste -widerspricht Dmw weit?? entfernt, daßdie unter den Zuden jetzt stattfindende Bewegung einen Einfluß aus die Christen gehakt hätte oder haben könnte,so ist vielmehr diese ganze Bewegungnur ein Wiederschein . dessen, was die Christenheit Europa's und Deutschlands insbesondere in dieser Zeit-bewegt hatt Zn den Zeiten des Mittelalters während der Alleinherrschaft des Caiholiciswus konnte von seinem Einflüsse des Christenthums auf das Zudenthum kaum die Rede sein, denn der Catholieismus wollte den Zuden mit dem Christenthume zugleich Bilder und Heilige bringen, deren Bekehrung ihr Gesetz ihnen untersagte. Da mußten ja alle Versuche zur Bekehrung der Zuden, die man machte, im Ganzen und Großen nur eine größere Anhänglichkeit an das Zudenthum bewirken, und sie mußten dieß um so mehr, je gewaltthätiger und blutiger sie oftmals waren, denn ein jeder äußere Druck ruft nothwendig einen inneren Widerstand hervor. Aber auch -die im sechzehnten Zahrhundert erfolgte Reformation -eines Theiles der abendländischen Christenheit blieb ohne einen wesentlichen Einfluß auf die Zuden, denn theils war die zwischen beiden Theilen stattfindendeaus ftüheren Zahrhunderten her ererbte Spannung und Entfremdung noch zu groß und konnte nicht so schnell sich ausgleichen, theils mußte auch der orthodoxe Protestantismus, obgleich er an sich nicht zu viel von den Zuden verlangte, doch zu viel auf einmal verlangen. Desto begieriger wurden nun die seit der Mitte des achtzehnten Zahrhunderts in der Christenheit auftauchenden rationalistischen wollen, oder was sie Reformation der Welt nennen, nämlich allgemeines Menschenthum, »der Confessionslosigkeit, oder besser Religionslosigkeit und was sie gern Achtes Judenthum nennen möchten, ist, noch ehe sie daran dachten, von den ungläubigen Christen längst vorbereitet worden, und sie sind weiter nichts, als Nachtreter. Eine solche Reformation der Welt aber ist -lächerlich und wird nie zu Stande kommen; dafür bürgt uns die heilige Schrift. N AnmekK d! Red.

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