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Dibre Emeth · 1848-10-01 · 10 (10.1848) · page 3

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
10 (10.1848)
Date
1848-10-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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G»W gttvoU habt/ dem sehr MM Un«chk geschchev fS von W PharWern Wd den Obersten seines Kolkes-fdmch welch« BeHennvH also die. jetzigen Juden; sich Io-sqgew. von der ■ LMl- -vshM Sn der Blutschuld ihrer Käter),- ja « find unter dm ttKgen -Juden nicht Wmige, die in Jesu noch mehr als einen Mß menschlichen Weisen anzuerkennen und sich öffentlich zuihm .als ihrem Messias zu bekennen bereit sei« würden^ wenn sie nicht noch dmch so manche von Jugend auf eingesogene Borurtheile, so Wie durch so manche äußerliche Verhältnisse, als da ist die Mcksicht ans Aeltern und Verwandte und dergleichen, davon noch zurückgehasten würden. - Ko steht es jetzt in Zsrael. Man ist von Jesu noch weit Wstrnt, aber mauist ihm doch näher als ehemals: und man D namentlich aus der feindseligen Gesinnung gegen chu» herausgetreten und das Lästern hat aufgehört. Und weil das so ist, so Hat «ich der Hm bereits ein Großes an Zsrael gechan; er. hat angefangen, das Gefängniß des Volkes -zu wenden und hat: ihre 'Lage unter den Völkern, dahm er sie zerstreut hatte, Schritt skr Dchritt verbessert. Wenn nun aber Israel auch de» zwotten -Schritt zu Jesu hin thvn, wenn es Zesum als seimn Messias erkennen und sich zu seinen Füßen niederwerfm würde, sollte da der Hm nicht auch den zweiten Theil seiner Verheißung erfüllm Dch Israel wieder sammeln, daß es als ein selbstständiges Bost ähm diene und seinen Namen verherrliche? Gewiß, das wird er thnn, denn seine Verheißungen sind wahrhafttg. Und warum sollten auch die geistigen Kräfte, welche Gott in dieses Volk gelegt Hat, immer nur zersplittert wirken? Warum sollten von Heu Gliedern dieses Volkes immer nur hier einige und da. einige an einer ftemdeH Nationalität bilden helfen und die eigme nirgends mehr ungetrübt zum Vorschein kommen? Das Christenthum vernichtet ja keine andere Nationalität, sondern es bildet und heiligt ste, indem es in dieselbe ringeht als ein Heiliger SaneriLig; warum sollte also Israel allein das Schicksal haben, durch seine Annahme des Christenthnmes etwas zu verlieren und aus her Reihe der Nalionm zu verschwinden? Eben so schx> Äs es 12*

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