Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 7 (7.1848)
- Date
- 1848-07-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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117 Gnade oder ein Reich Gottes gründen werde, in das auch die Heiden aufgenommeu werden selten, das wird wohl kein Jude so leicht bezweifeln, indem sie ja allgemein glauben, daß, wenn der Messias kommen wird, ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit auf Erden gegründet werden soll, und zwar durch den Messias selbst, wie es in den angeführten Stellen der Schrift deutlich genug ausgesprochen ist, und was auch in der angeführten Stelle aus dem Traktat Elilim angedeutet wird, wenn dort gesagt wird, daß die Kölker der Welt sich zum Zudenthume bekehren sollen. Wir hätten also gesehen, daß der Thalmud mit der Lehre des Neuen Testaments und der christlichen Kirche über das dreifache königliche Amt des Messias übereinstimmt, oder doch wenigstens nichts dagegen sagt. Wir gehen mm zu den Rabbinen über und sehen, was diese über das königliche Amt des Messias sagen; aus ihren Schriften wird sich die Uebereinstimmung des ZudenthumS und Christenthums in der Lehre von dem Messias als König noch klarer Herausstellen. (Fortsetzung folgt.) Worte zur Verständigung über die Bestimmung Israels den andern Volker« gegenüber. (Fortsetzung.) Aber wer ist nun dieser Same Abrahams, durch welchen der Segen Abrahams über alle Völker kommen soll, daß sie in der Verbindung mit diesem Samen sich glücklich schätzen und gesegnet sind? Sind damit alle und jede Nachkommen Abrahams, Alle die da leiblich von ihm Herkommen gemeint? Sind die Jsmaeliten, die Kinder der Ketura und Edom auch mit zu dem Samen Abrahams, der den Segen für die andern Völker in sich trägt, zu rechnen? Das Wort „Same" an sich könnte eine solche Erklärung wohl vertragen, denn es bedeutet eben sowohl