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Dibre Emeth · 1848-07-01 · 7 (7.1848) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
7 (7.1848)
Date
1848-07-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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116 wird ewig sei« vor der Sonne, Zinon ist sein Name." Dasselbe findet sich auch im Traktat Nedarim Fol. 39, 2. Der Thalmud also bezieht fast alle Stellen, die wir als messianisch angenommen haben, ebenfalls auf den Messias. Was aber werden wir dadurch für unfern Zweck gewonnen haben, da er sich in den angeführten Stellen über das königliche Amt des Messias nicht weiter ausspricht? Der Gewinn ist keineswegrs so gering, als wie es vielleicht beim ersten Ueberblick scheint; er ist vielmehr rin sehr bedeutender. Denn steht es erst fest, daß der Thalmud die Stellen, die von einem großen, gewaltigen Könige reden, ebenso wie wir Christen auf den Messias bezieht, und daß er nichts gegen das königliche Amt des Messias sagt, wie wir es bezeichnet haben und wie es nothwcndig aus den betreffenden Stellen hervorgeht, so werden wir wohl mit Recht schließe« dürfen, daß die Verfasser des Thalmuds einen nicht weniger erhabenen und herrlichen König in dem Messias erwartet haben, als wir Christen in dem Herrn Zesu anerkennen, und nur deswegen weiter nichts über die erhabene Würde des Messias gesagt haben, entweder weil sich ihnen gerade keine Gelegenheit bei Anführung dieser Stellen darbot, oder weil sie gar nicht bezweifelt und angetastet, sondern allgemein angenommen und anerkannt wurde. Daß aber dieser Schluß richtig ist, das verbürgen uns die Ausdrücke der Rabbinen in den angeführten Stellen. Denn wenn sie sagen, daß der Messias Zehovah genannt wird, daß er in den Wolken des Himmels kommen, und mit Gott auf einem Stuhl zum Gericht sitzen soll, daß er der Sohn Gottes ist und sein Name schon vor der Welt her, der auch ewig bleiben wird, so werden sie ihm die Herrschaft sowohl über das Reich der Natur oder der Allmacht, als auch über das Reich der Herrlichkeit zuerkennen müssen. Wollte» sie das nicht, so würden sie mit sich selbst in Widerspruch gerathen, ja sie würden die angeführten Stellen überhaupt nicht haben von dem Messias erklären dürfen, indem sie doch zu deutlich von einem Reiche der Allmacht und der Herrlichkeit reden, über welches der verheißene König herrschen soll. Daß nun aber der Messias ein Reich der

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