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Dibre Emeth · 1848-07-01 · 7 (7.1848) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
7 (7.1848)
Date
1848-07-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Da wird ausdrücklich gesagt: „Und das ist sein Name, mit welchem man ihn nennen wird: Zehovah unsre Gerechtigkeit." ClZpiL mm 'isnpv-nii’x W nn) $iet ist keine andere Erklärung zulässig als die, daß der verheißene große Davids Sohn auch wirklich Zehovah genannt werden wird, und der darum auch nicht ein bloßer Mensch sein kann, sondern zugleich auch wahrhaftiger Gott sein muß, indem der Name Zehovah seiner Bedeutung nach keinem erschaffenen Wesen, sondern Gott, dem Ewigen, allein zukommt. Ebenso verfehlt und falsch ist die Erklärung des Thalmuds zu Hes. 48, 35. Er muß, um seine Meinung zu begründen, seine Zuflucht zu einer andern als der gewöhnlichen Lesart nehmen. Daß man nun aber lange vorher, ehe der Thalmud verfaßt, oder ehe er zusammen getragen wurde, nicht wie der Thalmud will fiCiy (ihr Name) sondern, wie, so viel uns bekannt ist, in allen Ausgaben punktirt ist, (daselbst) gelesen hat, beweist uns der Thargum oder die chaldaische Uebersetzung. Er erklärt nämlich die Worte, daß von der Zeit die Sch'china — d. i. die Gegenwart Gottes — nicht mehr von Zerusakem weichen werde. Ebenso erklärt auch David Kimchi, woraus hervor geht, daß man auch im Mittelalter nicht anders gelesen hat, als wie es in unfern Bibeln steht: der Herr ist daselbst. Zum Beweise, daß solche Namen nicht ungewöhnlich sind, führen wir nur an, daß auch Abraham den Ort, wo ihm der Engel des Herrn erschien, um ihn an der Opferung Zsaaks zu hindern, der Zehovah flehet, oder wird sehen, nannte. Das Zerufalem aber, von dem Hesekiel redet, kann mit Recht genannt werden: Der Herr ist daselbst, weil der Herr vorher schon (Kap. 43, 7.) verheißen hatte, daß der Tempel darin der Ort seines Thrones und die Stätte seiner Fußsohlen sein werde, und daß er darin ewiglich unter den Kindern Israels wohnen wolle, daß aber auch das Haus Israels, weder sie noch ihre Könige, durch ihre Hurerei und durch die Leichen ihrer Könige in ihren Höhen, sein Haus nicht mehr verunreinigen würden. 9*

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