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Dibre Emeth · 1848-06-01 · 6 (6.1848) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
6 (6.1848)
Date
1848-06-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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100 Worte zur Verständigung über die Bestimmung Israels den andern Völkern gegenüber. Als Gott der Herr, der ewige Herrscher Himmels und der Erde, den Abraham berief, daß er ihn erkennen und ihm allein dienen, vor ihm wandeln und fromm sein sollte, und als er ihn zu diesem Zwecke ausgehen hieß von seinem Volke und seiner Freundschaft (1. Mos. 12, 1—3.), weil ja auch unter den Verwandte« Abrahams die Abgötterei bereits eingeriffen war und sein Vater Tharah den Götzen diente, da sagte er ihm schon mit ausdrücklichen Worten, daß diese zu seiner Erhaltung in der rechten Gotteserkenntniß geschehene Absonderung von seinen Verwandten und von allen andern Völkern der Erde nicht auf ihn allein ihr Absehen habe, sondern daß er, als der allmächtige Gott und Herr der ganzen Erde, auch bei dieser Berufung des noch ganz einzeln dastehenden Abraham (Zes. 51, 2.) bereits einen weit hinaussehenden, ja einen auf die ganze Erde und alle ihre Bewohner sich erstreckenden Zweck habe. Za die Berufung Abrahams sollte der Anfang eines großen sich über die ganze Menschheit erstreckenden, Zeit und Ewigkeit umfassenden Segenswerkes sein, das liegt in den Worten der eben angeführten Verheißung: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden" schon klar vor Zedrrmanns Augen, denn Gott der Herr segnet nicht wie ein Mensch, daß er nur Gutes wünscht, sondern sein Segen ertheilt auch schon das Gute, das er verheißt, und wen Gott segnet, den segnet er als der unendlich reiche Gott nicht bloß mit dem geringen, mit irdischem Gut, das sich verzehrt und hernach die Seele leer läßt, sondern er segnet sein besseres Theil, die Seele, mit geistlichen himmlischen Gütern und sein Segen folgt ihm über das Grab in eine frohe Ewigkeit. Und so war auch der Segen

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