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Dibre Emeth · 1848-06-01 · 6 (6.1848) · page 10

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
6 (6.1848)
Date
1848-06-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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98 bleiben wird, wenn avch die Himmel werden zufawmrngerollt werden wie ein Kleid, wenn sie auch sammt der Erde vergehen werden. Es ist ein herrliches, ein über alle Maßen und Begriffe herrliches Reich, herrlich in seinem Anfänge und herrlich in seiner Fortentwicklung und seiner ewigen Dauer. Geht nun auch aus diesen Stellen zur Genüge und aufs Unwidersprechlichste hervor, daß im Alten Testamente ein König verheißen ist, dessen Reich, ein Reich der Allmacht, der Gnade und der Herrlichkeit sein soll, und daß demnach auch das Alte und Neue Testament in dieser Lehre vollkommen übereinpiiymen, so können wir doch nicht umhin besonders die Israeliten noch auf einige andere Stellen zu verweisen und sie recht dringend zu bitten, diese Stellen auch wohl zu beherzigen. Diese nun find Ps. 8, 7—10. wo es heißt: „Du wirst ihn zum Herrn machen über deiner Hände Werk; Alles hast du unter seine Füße gethan, Schafe und Ochsen allzumal, dazu auch' die wilden Thiere, die Bögel unter dem Himmel und die Fische im Meere, und Alles was im Meere gehet. Herr unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landeu. Dann Ps. 2, 8. 9., wo der Herr zu dem Könige, den er auf dem Berge Zion eingesetzt hat, also spricht: „Heische von mir, so will ich dir die Heiden zum Erbe geben und der Welt Ende zum Eigenthum. Du sollst fie mit einem eisernen Scepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du fie zerschmeißen. Und Ps. 110, 1—3., wo David sagt: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße lege. Der Herr wird das Scepter deines Reichs senden aus Zion. Herrsche unter den Heiden. Nach deinem Siege wird dir dein Volk willig opfern in heiligem Schmuck. Deine Kinder werden dir geboren, wie der Thau aus der Morgeuröthe." Und endlich Ps. 72., wo von einem Könige die Rede ist, der sein Volk zur Gerechtigkeit bringen und die Elenden erretten, die Lästerer aber zerschmeißen wird; der gefürchtet werden soll, so lange die Sonne und der Mond währet, von Kind zu Kindeskindern; zu dessen Zeit der Gerechte blühe« und großer Friede sein wird, bis der Mond «immer sei;

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