Mannheim
Compact Memory

Dibre Emeth · 1848-06-01 · 6 (6.1848) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
6 (6.1848)
Date
1848-06-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
98% known words query
IRI
…/2554541-2554584-2554591--00802-2556607
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

92 Unüberwindlichkeit dieses Reiches und den Schutz, den die Unterthanen desselben genießen, verweisen wir nur auf den Ausspruch des Herrn Zesus, als Petrus das Bekenntniß ablegte, daß er sammt dm andern Züngern ihn für Christus, des lebendigen Gottes Sohn anerkenne: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeine, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen/? (Matth. 16, 18.) Was nun endlich das Reich der Herrlichkeit betrifft, das Reich, jn welchem Christus über die Auserwählten, oder über die durch den Glauben an ihn Gerechtfertigten regiert, ja sie seiner Herrlichkeit theilhaftig macht, indem er sie selbst zu Königen und Priestern einsetzt, daß sie mit ihm in alle Ewigkeit regieren, und sie also mit der höchsten Ehre und Seligkeit krönt, so lesen wir im Neuen Testament folgende Aussprüche darüber, und zwar zunächst von Christo selbst: „Dann wird der König — das ist Christus selbst —sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommet her ihr Gesegneten meines Vaters, und ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt. Zu denen aber zu seiner Linken wird er sagen: Gehet hin von mir ihr Verfluchten in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln." (Matth. 25, 34. 41.). Und wiederum: „Fürchte dich nicht, du kleine Heerde; dmn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben."' (Luk. 12, 32.) Und in seinem hohenpriesterlichen Gebete fleht er zum Vater: „Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir sein, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast." (Zoh. 17, 24.) Und Paulus schreibt an den Timotheus: „Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tage geben wird; nicht mir aber allein, sondern auch Allen, die seine Erscheinung lieb haben." (2. Tim. 4, 7. 8.); So lehrt das Neue Testament und die christliche Kirche von Zesu, dem Messias, in Bezug auf sein königliches Amt und sein Meich. Wird mit dieser Lehre von dem Messias nun aber auch

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.