Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 6 (6.1848)
- Date
- 1848-06-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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9 t der über alle Namen ist, daß in dem Namen Zesu sich beuge« sollen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekenne» sollen, daß Jesus Christus der Herr sei zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil. 2,9—11.) Dasselbe Jeugniß legt auch der Herr Zesus von sich selbst ab, wem» er spricht: „Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater." (Matth. 11, 27.) Und wiederum an einer andern Stelle: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Match. 28, 18. Vergl. Zoh. 3, 35. und 17, 2.) Bon dem Reiche der Gnade aber, oder von dem Reiche Gottes auf Erden, zeuget zunächst Johannes, der Täufer, wenn er auf den Herrn Zesum hinweisend seinem Volke also predigt: ,Zhut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen." (Matth. 3, 2.) Mit demselben Jeugniß beginnt auch Christus sein Lehrmut. „Die Zeit erfüllet — spricht er — und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Thut Buße und glaubet an das Evangelium." (Mark. 1, 15.) Bon welcher Beschaffenheit aber dies Reich sch bezeichnet er mit folgenden Worten: „Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Geberden. Man wird auch nicht sagen: Siehe hier oder da ist es. Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch." (Luk. 17, 20. 21.) Und als er von Pilatus geftagt wurde, ob er der Juden König sei, antwortete er: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darob kämpfen, daß ich den Zaden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen." Und als Pilatus darauf abermals fragte: „So bist du dennoch ein König?" antwortete er: „Du sagst es, ich bin ein König. Zch bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme." (Zoh. 18, 33. und 37.) Zn ähnlicher Weise bezeichnet auch Paulus das Reich Gottes oder Christi. „Das Reich Gottes — spricht er — ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude in dem heiligen Geiste, wer darinnen Christo dienet, der ist Gott gefällig und den Menschen Werth." (Röm. 14, 17. 18.) Zn Bezug aber auf dir 7*