Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 3 (3.1848)
- Date
- 1848-03-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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42 sagt, „die Sünde sei nicht blos materielle That, sie sei auch die Beziehung der Seele zu Gott, (?) sie habe die Annäherung der Seele zu Gott gestört",") (p. 33.) wie stimmt das mit dem Früher», wonach sie „nur Beziehung des Individuums auf sich" sein soll? (Schluß folgt.) Jüdische Zustande. Unter dieser Auffchrift wollen wir von Zeit zu Zeit Mittheilungen machen über die wichtigsten Erscheinungen und Vorgänge im Zudenthume. Man wird sich daraus leicht überzeugen könnm, daß, wie wir dies schon öfters sowohl in diesem Blatte als auch bei andern Gelegenheiten ausgesprochen haben, das neuere Zudenchum, oder das Zudenthum überhaupt, sobald es von seinen Fesseln feefreit wird, sich nicht halten kann, sondern seiner Auflösung nothweudig entgegengehen und entweder dem Christenthunie, oder dem völligen Unglauben, dem neuern Heidenthume, sich zuwenden muß. Wir hoffen aber auch, daß diese Mittheilungen bei den Christen mehr Interesse für Israel erwecken und in ihnen einen heiligen und brennenden Eifer entzünden werden, in jeglicher Weise dafür zu sorgen, daß das arme, von allen Seiten mißhandelte und zertretene Volk mit dem Worte Gottes bekannt gemacht werde; daß sie aber auch die Juden, denen dies Blatt etwa in die Hände kommt, veranlassen werden, die Reformbestrebungen unter ihnen, so wie auch die Lehren der Väter aufrichtig und emstlich nach dem Worte Gottes zu prüfen, weil dies der einzige Weg ist, der vor den Gefahren des Unglaubens und Verderbens bewahrt und zum Frieden und Leben führt. Doch nun zur Sache. Wie früher schon in Frankfurt a. M. und dann an andern Orten, hat sich im vergangenen Herbste auch in Mecklenburg-Schwerin ein Streit darüber erhoben, ob ein Kind, das von jüdischen f) Za, p. 53. sagt er sogar: „Wir haben gesehen, daß der Mösaismus die Sünde scharf hcrvorgehoben, daß er ste wesentlich als die Störung des Berhält- »iffes der gottebenbildlichen Seele zu Gott betrachtete". Herr Ph. weiß vor Widersprüchen' sich herrlich zu bewahren!