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Dibre Emeth · 1848-01-01 · 1 (1.1848) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
1 (1.1848)
Date
1848-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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11 mand tteffend gesagt hat, „Hieroglyphen, aus deren verwirrenden und verworrenen Bildern uns die Spuren einer helleren Gotteserkenntniß entgegen schimmern, wenn auch mit fast erloschenem Lichte." Demnach ist das Heidenthum keinesweges eine Entwicklung zu Gott hin, die am letzten Ende doch in Trostlosigkeit und in Berzweistung, also in größtmöglicher Entfernung von Gott endet, sondern es ist ein fortschreitender Abfall von ihm. Zm Fetischismus ist also keinesweges die erste, natürlichste Stufe der Religion zu erkennen, sondern jene äußerste Entfremdung von Gott sichtbar, in der das Bewußtsein von ihm nur noch als das einer außer den Menschen befindlichen Macht sich geltend macht, und sie in den äußern, zufälligen Dingen sucht. Es würde zu weit führen, im Einzelnen dies auszuführen, nur auf den inneren Zusammenhang wollen wir noch aufmerksam gemacht haben, in dem ein fortschreitendes sittliches Verderben mit dem Erkennen steht. Und so wird wohl ein älterer Volksgenosse des Herrn Ph. die Entstehung des Heidenthums ungleich richtiger angegeben haben, wenn er sagt: „Daß man weiß, daß Gott sei, ist ihnen offenbar, denn Gott hat es ihnen offenbart. Dieweil sie wußten, daß ein Gott ist, haben sie ihn. nicht gepriesen als Gott noch gedanket, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden und ihr unverständiges Herz ist verfinstert Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild, gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Thiere. Darum hat sie Gott dahin gegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an ihnen selbst: die Gottes Wahrheit verwandelt haben in die Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpf mehr denn dem Schöpfer, der da gelobet ist in Ewigkeit, Amen!" (F o r t s e tz » II g f o l g t.)

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