Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 1 (1.1848)
- Date
- 1848-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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9 Apß r»e Herrschaft Mer die Natu? und die Thtere, Wiche Hrp erste Äußerung in der Benennung der Thiere gefunden hat. Denn das, was der Mensch in ein Wort fassen kann, dessen ist er mächtig geworden, das ist gebunden unter dem Gehorsam seines geistigen Anschauens, das muß ihm Rede stehen, sobald er es bei seinem Namen, dem Gesammtausdrucke seines Wesens, ruft. Mit dieser Ebenbildlichkeit des Menschen ist zugleich auch seine Freiheit gegeben. Frei sein heißt das Vermögen haben, sich selbst zu bestimmen. Gott ist der vollkommene Freie, weil er schlechterdings von sich und durch sich selbst ist; aber er ist „ein Liebhaber der Freiheit außer ihm," er gönnt und gewährt dem Menschen den höchsten Grad geistiger Selbständigkeit, der einem Geschöpfe zu Theil werden kann. Die menschliche Freiheit aber hat, weil sie die eines Geschöpfes ist, mancherlei Schranken. Zunächst ist unser Wollen bedingt durch unsre ganze Natürlichkeit, durch jene Fülle von regsame» Lebenskräften, Trieben, Neigungen und Begierden, welche so wenig durch unser Wissen und Wollen sind, daß sie es erst möglich machen. „Weil ich bin, kann ich wollen, und wie ich bin, so will ich; nicht umgekehrt." Sodann sind unsrer Freiheit die Grenzmarken, innerhalb welcher ihr eine Selbstentscheidung gestattet ist, durch die objektiv gegebenen Gegensätze von Gut und Böse gesetzt. Es ist nicht Sache des Menschen, zu bestimmen, was gut, was böse sein soll; sondern das steht ein für allemal fest. Niemand ist gut denn der einige Gott, und der Mensch ist nur dann gut, wenn er sich für Gott entscheidet. Weil er aber Gottes Ebenbild trägt, weil ihn ejn geistiger Wesenszusammenhang mit Gott verbindet, so trägt er in sich das Bewußtsein des Guten und Wahren, vermöge dessen ex in seinem Zynern schon, ohne daß es ihn jemand lehrt, OyNdp VW hem uranfänglich Guten von Gott vernimmt; mit andern Worten, Gott hat dem Menschen den Inhalt seines Willens ins Herr gepflanzt, und es steht bei ihm, ob er sich dafür oder dawider entscheiden will. Eben so wenig, wie das SelbsthWuMin etwas Uenßxres, Ungelerntes ist, eben so wenig ist qych M GMshewußtsejn, welches eins ist mit dem sittlichen