Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 1 (1.1848)
- Date
- 1848-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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7 an die Menschen zu diesen Zrrgängen, deren Ziel Trostlosigkeit und Verzweiflung ist, verurcheilt; sie waren zwar Gott ähnlich, aber sie wußten es nicht und konnten es auch nicht erfahren. Zhr erster Schritt, den sie thaten, führte sie auf den Weg des Zrrthums, man merke wohl, eines nach Herrn Ph. unvermeidlichen und unabweisbaren Zrrthums. Die Geschichte der Menschheit läßt er auf diese Weise mit einer Unmenschlichkeit beginnen, die für die Heiden in ganz sittenloser Entmenschtheit endet. Wie reimt das Herr Ph. mit der göttlichen Weisheit? Kann sie den Völkern von Anfang an eine solche freie Entwickelung zu endlicher Verzweiflung bestimmen? Zn diese Schwierigkeiten verwickelt sich Herr Ph., weil er die biblischen Lehren vom Ebenbilde Gottes und seiner Offenbarung an Zsrael scheinbar festhalten und eine unbiblische, angeblich psychologische Entstehungsart des Heidenthums geben will. Er hätte sie denen lassen sollen, denen er sie entnommen, wiewohl sie bei ihnen noch einen gewissen Sinn hat, da sie vom Ebenbilde Gottes im Menschen schweigen und ihn ohne Offenbarung aus eigner Kraft zum richtigen Gottesbegriff sich erheben und entwickeln lassen. Weil Herr Ph. dagegen aus einem gewissen richttgen Gefühle sich sträubt, und auch nicht den Muth hat, zur vollen biblischen Wahrheit sich zu bekennen, so hat er es vorgezogen, Widerstrebendes zu vereinen, — und das glückt nicht immer. — Wenn die Menschen von Einem Paare stammen, — (Herr Ph. sagt nicht, ok er diese unzweifelhaft biblische Lehre mit in das Gebiet des Mythischen oder Mystischen setzt") — und dieses erste Menschenpaar schon das Ebenbild Gottes ttug, und wenn es je Menschen trugen, so wird auch Herr Ph. keinen Grund wissen, es diesem abzusprechen, so hat es zu Gott in derselben unmittelbaren Beziehung gestanden, die er nur für Zsrael in Anspruch nimmt, so hat sich Gott ihnen kund gethan, oder *) — wenn man nicht etwa bei dem Urvolke, welches Herr Ph. mit unter den künstlich vorausgesetzten Zuständen aufzählt, an ein angenommenes und von der Schrift bezeugtes, erstes Menschenpaar zu denke» hat. Dann hätte er fich aber sehr undeutlich ausgedrückt.