Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1847)
- Date
- 1847-12-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Werlage zu Nr. IM der Dibre Eweth. ausfuhren. Die jüdische Gemeinde des- DM,: m welchem ich Meb, beträgt über 3600 Seelen. An der Missionsschule arbeitm 'zwei Lehrer. Hier war es, wo meine Predigt am Sonnabend den 1i Mai die im Eingänge des Berichts erwähnte Wirkung hervorrief. — Den Sonntag sden 2. Mai) Abend verlebte ich wieder in Gemeinschaft mit meinen beiden Freunden und den Predigern, von ,... H. hatte daselbst am Sonnabend eine ziemlich beträchtlich jüdische Zuhörerschaft gehabt,' und am Sonntag gegen Abend kurz vor meiner Ankunft eine Misstonsstunde über die Arbeit unter Israel gehalten. — Zn der Nacht vom Montag zum Dienstag setzten wir gemeinschaftlich unfern Weg fort »ach .... zu. — Alles predigte mir am frühen Morgen des Dienstages laut: Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist! Wr. und ich befanden uns im Beiwagen mit einem jüdischen Kaufmanns zusammen. Mein College machte die Einleitung damit, daß er uns als Misstonsprediger vorstelltc. Unser Gefährte zeigte sich sehr freundlich und höflich. Selten ist mir eine so ruhige Gelegenheit geschenkt ■ worden, einem Kinde aus dem Hause Israel so ausführlich den Rathschluß Gottes zu unserer Erlösung vorzulegen; indem unser Reisegenosse mit tiefem Ernste auf die Sache einging. Als ich auf die Frage kam, wie der Mensch vor Gott gerecht werden könne und davon sprach, wie Einige diese Frage bei Seite schöben, Andre sich die Antwort sehr leicht machten, gab er selbst gern zu, daß „Buße, Gebet, Almosen" nicht genügten; denn „die Buße, bekannte er, könnten wir nicht selbst bewirke«, än^W^eMbete mische sich viel Sünde,;uni> Almosen -Darauf schilderte ich ihm das Heil i» Jesu^Christoundchie Wirkungen der einfältigen Predigt von Christo an einigen Beispiele« aus der Heidenwelt. — Als ich ihm zum Schlüsse sagte, wenn mich mein Weg einmal an seinen Wohnort führe, würde ich ihn, wenn er's erlaube, besuchen, bedankte er sich' freundlich und drückte mir herzlich du Hand,— Wt dankbarem Herzen gegen meinen Gott für diese Morgengabe fuhr ich m .... ein. —< : Ich muß nun zum Schluffe meiner Mitcheilungey eilen und mich .16 *