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Dibre Emeth · 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 14

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 12 (Dezember 1847)
Date
1847-12-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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OchWWq--MechtsMejchKejt alle^ W den MMch depMhn bem Water, die Wächter d?r Mutter, dex SchUer dem Lehrer in affen Befugnissen und Ansprüchen gleichgesetzt? Oder ist nicht EhrkHietung und kindliche Scheu den Kindern geboten, weil dir Eltern M/HW, Gottes Stelle vertreten? Hiev habm wir eine voy GM EMM Wsschtsunglrichheit, die Herr Ph. nicht den MM Wen wird zu verneinen. Und in diesem Verhältniß wurzelt Pie Obrhzkeit als eine göttliche Ordnung, da wurzelt das Verhältniß „von Herrschern und Beherrschten" „zur nothwendjgen Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten," wie Herr Ph. das Dasein der Gtammfürsten in Israel sp, 44.) selbst rechtfertigt- Darin wurzeln denn auch Rangs- und Standesunterschiede, die er konfus gmug, dem mosaischen Staate trotz der Anerkennung seiner Aeltestey, Richter und Vorsteher abspricht. Was meint er nun mit Rechtsgleichheit, die er in unser» Staaten nicht finden will? Hgt ex dahei an allgemeine Menschenrechte, die in dem göttlichen Ebenbilde wurzeln, gedacht, so müssen wir hier fragen, wo dieselben unter uns nicht anerkannt würden, da wir jenen heidnischen Vorrach an ihnen in der Skaverei und in der Herabwürdigung des weiblichen Geschlechtes unter Ms nirgends finden können. Meint er Gleichheit vor dem Gesetz, so müssen wir ihm noch einmal bemerklich mache», daß er dies Ideal bereits verwirklicht finden kann. Er kann nur jene» unterschiedslosen Zustand aller meinen; nun das ist keine menschliche, das ist eine chierische Gleichheit, wie etwa die Fische iW Meer und das Gewürme der Erde ohne Obrigkeit Wd ohne Gtammfürst in unumschränkter Gleichheit leben. Und diese hat er auch nicht in dem angeblichen Borbilde eines Communisten-Staates, im mosaischen, nachgewiese«. Daß er wirklich ein solches Phantom im Ginne hat, folgt aus der Gleichheit des Besitzes, die er für die Menschheit herbei wünscht. Herr M. ist fteilich etwas Mißtrauisch dagegen; denn er predigt sie nicht unbedingt, sondern sagt immer nur „mögliche" oder „möglichste Befltzesgletchhxit," und verschweigt uns, warum er da einen kleinen Unterschied zuzugestehen geneigt ist. Aus seinen Princjpien folgt aber volle Gleichheit des Besitzes als das rechte Ideal; und

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