Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1847)
- Date
- 1847-12-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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204 sMst sich durchaus nicht h<ch^K,WDeG-«M-.MhtqM sie haben wolle». Darum sind sie von der Erwartung einer langsamen Vorbereitung, der ihnen recht dünkenden Freiheit und Gleichheit zurückgekommen und predigen offenkundig Revolution und Umsturz- Mord und Brand, Raub und Plünderung. *) Herr Ph: wird diesen Herren naiv Vorkommen, wenn er im konstitutionellen Staate den nächsten Schritt zu jenem Ziele findet. Wir wollen ihn statt aller Antwort auf Frankreich verweisen; »und wenn ihm au dem vor Kurzem **) verhandelten Prozesse des Ministers T e st e ein Blick den trotz der Constitution tief gesunkenen und durch die Selbstsucht so vieler tief entsittlichten Zustände sich noch nicht eröffnet hat, so wollen wir ihn bitten, Louis Blanc's Geschichte der 10 Zahre zu lesen, woraus zu lernen ist, daß die Charte kein Füllhorn von Segnungen über das Land geschüttet hat, und daß ein rechtlicher Monarch unendlich einer Summe von 500 kleinen Despoten vorzuziehen ist. Vielleicht ist es nur der Mangel an näherer Bekanntschaft mit diesen Dingen, welcher Herrn Ph. andrer Meinung sein läßt als die Wortführer unter den Communisten. Außer diesem Rechnungsfehler, den Herr PH. in seiner Theorie gemacht hat, indem er vergaß, aus der Menschenwelt erst die Sünde hinauszuschaffen, begegnen wir noch dem Zrrthum von der Menschenglrichheit, woraus ihm die Nochwendigkeit einer Rechts¬ und Besitzesgleichheit resultirt; — ein Zrrthum, den er unbegreiflicher Weise mit allen Communisten theilt, und der auf einer seltsamen Verkennung der mensHiche» Natur beruht. Wir meinen, es sei eine handgreifliche Erfahrung, daß die Menschen wie leiblich so geistig verschieden sind; da ist dem einen ein größeres Theil leiblicher Kraft, dem andern ein größeres an geistiger beschicken, und wie mannigfach sind die geistigen Begabungen und Charaktere! Diese wundersame Verschiedenheit, die jedem seine Eigenthümlichkeit, welche er mit niemand weiter cheilt, sichertwie denn die Gesichtszüge, die Ausprägung des Geistes, auch nicht bei zwei *) Wir erinnern an die, irren wir nicht, im Februar dieses Jahres, in der Allg. Preuß. Zeitung veröffentlichten Auszüge aus den Schriften eines Marr, Heinzen und Freiligrarh. **) Dieser Artikel war schon früher geschrieben, konnte gber wegen Mangel an Raum nicht eher ausgenommen werden. *