Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1847)
- Date
- 1847-12-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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die GWichte lchre« lassen! umsonst also für Herrn PH. Wdüseb «es Gleichen Wm Frankreichs Freiheitsmänner diese Devise-in der Fahne -geführt, aber -in ihren Constitutionen trotz -der Versicherung) - daß sie alle Menschen für frei und gleichberechtigt aneMnntm, wohlweislich vorläusig noch der Freiheit des Einzelnen in der geforderten Rücksicht auf das Gemeinwohl und der Gleichheit in der Anerkennung des ungleichen Eigenchums,der Erblichkeit des Besitzes und gewisser Vorrechte desselben eine wohlthätige Schranke gesetzt. Umsonst ist die für diese Schranke kämpfends Gironde dem Berge unterlegen, und von diesem neuen Sinai FMHUt und Gleichheit ohne Schranke gepredigt worden, umsonst hat ein Robespierre an der Verwirklichung „dieser großen Principien" gearbeitet und in ihrem Zntereffe gemordet wie kein Wütherich vor ihm, bis die Verfassung von 1795 die alte Schranke wieder herstellte. Umsonst hat die freie Concurenz, jenes Geschenk der Revolution, eine merkantile Despotie Und Geldtyrannri geboren, wie die Welt noch keine sah, und den Pauperismus sammt unzähligen schreienden liebeln geboren. Diese Erfahrungen der Geschichte sind für Herrn Ph. umsonst, er ruft nach Freiheit und Gleichheit, nennt düs die ins Leben übertragne religiöse Idee und erwartet davon Bölkerglück und Völkerfrieden! Alle diese Weltverbesserer bringen den Umstand nicht in Anschlag, daß die Menschen allzumal Sünder sind. Die Selbstsucht ist nicht aus der Gesellschaft in die Einzelnen gekommen, sondern umgekehrt, und wird auch nicht aus der Gesellschaft schwinden, wenn sie nicht zuvor aus den Einzelnen vertilgt ist. Daß noch Ordnung unter den selbstsüchtigen Menschen waltet, daß nicht ein Krieg aller gegen alle sich erhebt, und das roheste Faustrecht, wo nur der Stärkere ein Recht hat, die Gesellschaft beherrscht, das verdanken wir doch sicherlich der Kraft, welche dermateu dir Gesetze noch haben,-und der Obrigkeit, welche sie handhabt. Wohin anders kann nun ein Ausstacheln zum Auflehnen führen — oder. was soll es anders sein, wenn Man die Handhabung der Gesetze als knechtende Tyrannei, wenn man das Berhältniß von Herrschern und Beherrschten als ein heidnisches Ueberbleibselbezeichnet?—als zur gänzlichen EnV