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Dibre Emeth · 1847-07-01 · Heft 7 (Juli 1847) · page 6

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 7 (Juli 1847)
Date
1847-07-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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tsmm ErfüNrng aller Gebote auch der äußerliche Gegen abhängig gemacht wird; man bedenke endlich, wie haß Gesetz daß ganze Leben des Israeliten bis guf sein Essen und Muken yor- MiM was der Pädagogischen Bestimmung desselben ganz angemessen war: — wie sollte nun die Kunde hxs Gesetzes sich fprtpffanzen, wie sollten die Nachkommen zur Kenntniß dessen, was sie zu thW gehalten waren, gelangen D Das geschrichne Gesetz konnte nur ig den Händen weniger sein; mündliche Unterweisung, der lsntyrricht der Väter an die Kinder und öffentliches Vorlesen waren also am Orte. Den Augenzeugen der großen Maten Gottes wird es oft genug eiygeschärst, die Kinder mit der Geschichte der Vergangenheit und dem Gesetze bekannt zu machen. 2. Mos, 1H, 26, 13, 8. 14, ft. Mos, 32, 17. Jos. 4, 6, Außerdem finden wjr nur die Rerordnung, 5 Mos. 31,10—-13, daß an jedem 7txn Laubhuttenstst vor der Versammlung des ganzen Volkes das Gesetz tzfxlesen werden solle, „auf.daß sie hören und lernen und den Herrn ihren Gott furchten und bedacht sind Me Worte dieses Ge? Wotte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen,) mit ausdrücklicher Hinweisung darauf, daß sie auch den Kindern einzuschärfen seien, (v. 19. und v. 7.) Dann geschieht eS bildlich: „Du sollst sie binden zum Wahrzeichen an deine Hand und sie sollen sein zum Denkbande (mSIDlffl zwischen deinen Augen" — welche Worte dasselbe wiederholen und die stetige, bleibende Erinnerung daran empfehlen. Wer an dieser bildlichen Auffassung zweifeln sollte, den verweisen wir zunächst auf 2 Mos. 13, 9. und Iß. Hier werden dieselben Worte wiederholt. Es ist zuerst vom PMhftste die Rede: „Es soll dir zum Zeichen auf deiner Hand und zpm Gedächtniß statt des bildlichen zwischen deinen Augen sein " Sodann ist von der Auslösung der Erstgeburt die Rede, von der es ebenfalls heißt, daß fle ein Zeichen an der Hand und ein Denkband zwischen den Augen sein solle. Daß hier diese Wotte bildlich zu verstehen sind, ist über allen Zweifel erhaben. Ganz ähnlich erscheinen ferne? die Worte des Jesaias c. 49, 16: „Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet," welche hie liebevolle Fürsorge Gottes für Zion, welches er nirumHmehr vergessen werde, wenn selbst eine Mutter ihres Kindleins vergäße, bezeichnen. Entscheidend endlich für den bildlichen Sinn find mehrere Stellen in dm Sprüchen Salomonis, die auf den mosaischen Ausdruck deuttich Hinweisen, c. 6. 20 — 22. „Bewahre di? Gebote Heine- Äqters und laß nicht fahren die Lehre deiner Mutter. Binde sie auf dein Herz bestan- W, kyühfe sie an deinen Hals. Wenn du gehest, wixd sie dich leiten; wenn du dich hhrlsgst, wird sie über, dir wachen, und erwachst du, wird sie dich anredm." Gqnz analog sind voch^, 3. 1 3. 4, 20. 21. und H 7, 3, Daß demnach die Juden auf ihre (Gebetriemen) die Stellen , in denen jene?

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