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Dibre Emeth · 1847-05-01 · Heft 5 (Mai 1847) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 5 (Mai 1847)
Date
1847-05-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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76 in freundlicher Verbindung mit Ihnen zu bleiben. Sie dem Schutze und der Gnade des treuen Gotte- Zakob's empfehlend Zhr Mittheilungep über eine Misftonsreife im Großherzogthum Posen in -en Monaten September und Oktober. (Schluß.) Die Gemeinde singt das Hauptlied; was hilfes, er muß doch auch ein Wenig mit einstimmen, es wäre ja zu auffallend gewesen, wenn man an seinem Munde kein Zeichen bemerkt hätte, daß ein Gesangbuch vor ihm lag. — Er aber brennt vor Aerger über allen Zwang, den er sich anthun muß, und vor Ungeduld nach der ersehnte» Minute, wo das Reich der Töne sich aufschließen sollte. Aber es rückt auch immer näher des herzhaften Entschlusses herzhafte Ausführung. Der Gesang der Gemeinde ist verstummt, und der Prediger will eben seinen Mund öffnen zur Verkündigung des Evangeliums. — Da rückt der Fleischermeister mit seinem Stuhl näher an die Brustwehr, und — stützt beide Arme auf, und hält sich beide Ohren fest zu! — Du armer Botschafter an Christi Statt, was hilft Dir's, daß Du so herzlich bittest: „Lasset euch versöhnen mit Gott! Du kannst doch nicht solche eiserne Riegel zerbrechen, um Deiner Bitte Eingang zu verschaffen!" — Der Meister sitzt und labt sich an dem süßen Genüsse, die glorreiche That der Selbstüberwindung und der Berachtung aller Scheu vor Gott und Menschen vollbracht zu haben, und zählt die schwindenden Minutm. — Da setzt sich eine Fliege auf seine Nase. Eine lange Zeit verttägt er die belästigenden Stiche des Thierleins; doch endlich ist die Geduld erschöpft; im hastigen Unmuthe reißt er, (um die Fliege zu verscheuchen), eine Hand los von der einen zu bewachenden Pforte. — Zn diesem Augenblicke spricht der Prediger das Wort: Wer Ohren

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