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Dibre Emeth · 1847-04-01 · Heft 4 (April 1847) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 4 (April 1847)
Date
1847-04-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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60 lautende Kap. 6, 20. gehört), will ich gleich mit Kap. 7, 2l — 23. zusammennehmen, weil diese auf den ersten Anblick die brsremdenste ist, und die Gründe für beide dieselben sind. „Sv spricht der Herr Zebaoth, der Gott Zsrael's: Eure Brandopfer füget zu euren Schlachtopfern und esset Fleisch. Denn ich habe mit euer» Väter nicht geredet und ihnen nicht geboten, des Tages, da ich sie ausführte aus Aegyptenland, in Betreff von Brandopfern und Schlachtopfern; sondern dies gebot ich ihnen und sprach: Gehorchet meiner Stimme, so.will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein." — Wenn es sich ziemte, nach dem ersten Anscheine zu urtheilen, könnte ich Ihnen aus diesem prophetischen Worte mehr herqusnehmen, als Sie selbst gegen mich gebrauchen wollen. Nicht genug, daß Jeremias den Opfern allen Werth abspricht, sondern er macht die ganze mosaische Gesetzgebung über die Opfer zu einem Werke rein menschlicher Erfindung, ja zu einem Werke voll Lug und Trug, Moses zu einem vollendeten Betrüger. „Ich habe nicht geredet, ich habe nicht geboten," spricht der Herr. Einen solchen Schluß aber weisen Sie und ich mit gerechtem Abscheu zurück. Ein nur einigermaßen aufmerksamer Leser des Propheten Jeremias wird überall, die Worte des Gesetzes mehr oder minder deutlich hindurchklingen hören; schon dies wird vor einem solchen eilfertigen Schluffe bewahren. Doch wir haben aus des Propheten Munde selbst, ganz bestimmte Zeugnisse entgegengesetzter Art, die uns leicht, noch ehe wir obige Stelle in genauere Erwägung ziehen, auf die rechte Spur leiten werden.— Er ermahnt Kap. 17, 19. u. s. w. das Volk zu einer wahren, Gott wohlgefälligen Sabbathfeier, wobei er insonderheit vor dem Tragen von Lasten und vor Verrichtung von Arbeiten warnt, und kündigt der treuen Beobachtung der Gebote als den von Gott bestimmten Segen, das Bestehen des königlichen Hauses und die Dauer der Stadt an. V. 26. fährt er nun fort: „Und es werden kommen aus den Städten Zuda's....... die da Brandopfer und Schlacht.opfer und Speisopser und Weihrauch bringen, und die da Dankopfer bringen zum

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