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Dibre Emeth · 1847-03-01 · Heft 3 (März 1847) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 3 (März 1847)
Date
1847-03-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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40 pe stellt sie beide auf gleiche Stufe, und die Missionsgesellschasten widersprechen ihr darin nicht. Und eben weil sie das glauben und an sich als Wahrheit erfahren haben, darum können sie es auch nicht lassen, davon zu reden und zu zeugen. Würden sie davon schweigen, so verleugnrten sie ihren Glauben und verletzten das Gebot der Liebe. Außerdem ist es auch ihre Aufgabe, den Willen ihres Herrn und Meisters zu thun. Der aber hat den Seinen geboten, das Evangelium zu predigen aller Creatur, und in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden zu predigen unter allen Völkem, und anzuheben zu Zerusalem. (Macc. 16,15, Luc. 24, 47.) Wer also die Missionsgesellschaften angreift, der greift die heilige Schrift an, und es wird daher seine erste Pflicht sein, zuzusehen, wie er mit derselben fertig wird. Und wenn die Juden glauben, Gründe dafür zu haben und es beweisen zu können, daß ZesuS nicht der verheißene Messias und das Leben der Welt ist, so können wir es nicht nur wünschen, daß „die Juden Missionen zur Bekehrung der Missionare ins Leben rufen", sondern wir bitten sie auch recht dringend darum. Der Borwand, daß ihnen das bürgerliche Gesetz dies nicht gestatte, können wir nicht gelten lassen. Es war auch dm Aposteln nicht gestattet vom bürgerlichen Gesetze, das Evangelium zu predigen, und sie thaten es doch. Wenigstens würden die Juden einen Versuch machen müssen, Missionare auszuschicken, und wäre es ihnen nicht erlaubt in Preußen zu wirken, so würde ihnen wenigstens in Amerika kein Hinderniß entgegengesetzt werden, vielleicht nicht einmal in Frankreich und England. Mittheilungen über eine Missionsreise im Großherzogthunr Posen in de» Monaten September und Oktober. (Fortsetzung.) Ein jüngerer Mann, dem ich die Weissagungen Moses und der Propheten vorhielt, erwiderte: „Das waren Ideen,

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