Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1847)
- Date
- 1847-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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u «ttgegnew ich; Ps. IS. HM es: DaS Gchetz Des Herm «acht mttse die Emfältig-en. Diese 3 Männer versprachen uns eme» Gegenbesuch am Nachmittage. Um 3 Uhr kamen wir wieder in den Gasthof Wrüek. — Zn der fünften Stunde stellte sich schon der Arzt eia. Den Gegenstand der Unterhaltung bildete die Nochwendigkeil eines Sühnopfers; sernsc die Unrichtigkeit der Meinung, daß ein Christ M Bertraum auf Christi Opfer getrost süntigen könne. Als der Lehrer hinzugekommen war, wurde Zes. -11. behändes und zunächst von der dort verkündigten göttlichen Natur der Messias gebrochen. — (Der Lehrer: „Die Worte: Er wird »icht richten, nach dem seine Augen sehen u. s. w. sind besonders beweismd.") Sodann wurde der auf unserer Reise fast itedl wiederkehrende Einwurf beleuchtet: „Der Messias kann noch nicht erschienen sein, denn die Friedenszeit v. 6—8. ist noch nicht eiugetreten." Zn der Beantwortung wurde dargechan, daß diese Friedenszeit nicht, wie es an verschiedenen Orten aufgefaßt M«rd^ vor dem Messias einttrten soll, sondern erst durch ihn und zwar, wie es die Geschichte des Reichs Gottes im Alten 'Bunde beweist, nicht mit einem Schlage, sondern allmälig.-—-r Urssre Gesellschaft vergrößerte sich gegen Abend, indem der Kaufmann mchrere seiner Bekannten mitbrachte, von denen er uns schon früher gesagt hatte: „ Diese seien besser im Hebräischen bewandert und könutm bessere Antwort geben, als er." — Der Eine wurde im Dishut mit H. bald so laut und heftig, daß ich mit meinem Nachbar, seinem Bruder, nicht weitersprechen konnte, weil meine Stimme kamn durchdrang. Zch ttat mit diesem des- HM an's Hmfier. Seine» Einwürfeu gegen die Trinität ftßte ich die Stellen vom Malrach Adonai (Engel des Herrn) entgegen. Er berief sich auf Raschi, der dies durch ,/Sendung Gattes durch Me» Engel" erkläre. Daß nicht von ein e m Engel , fandem von -dem Engel Gottes erzählt wird, daß dieselbe Person durch die -ganze Geschichte des A. T. hindurch in göttlicher Majestät chM- ,dMd auftrÄt, belegte ich ihm mitZakobs Geschichte. — Auch ihm