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Dibre Emeth · 1846-12-01 · Heft 12 (Dezember 1846) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
2 (1846)
Issue
Heft 12 (Dezember 1846)
Date
1846-12-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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m zu dm innern nehmen müssen, die aber nur Giltigkeit haben können, wenn sie uns zwingen, die Schrift des A. T, als göttliche Offenbarung anzuerkennen. Ganz anders verhält es sich mit dem N. T. Dies erzählt uns auch Thatsachen; es erzählt uns das Leben Zesu, seine Werke, sein Leiden und Sterben, seine Auferstehung und Himmelfahrt, die Gründung und Verbreitung seiner Kirche oder seines Reiches und noch vieles Andere. Wer giebt uns nun Zeugniß für die Wahrheit alles dessen? Allerdings zunächst die Apostel und ihre Schüler, die erstell Christen, aber nicht sie allein, sondern auch ihre Feinde und Verfolger, die Zlldm und Heiden. Denn daß Zesus gelebt und Zeichen und Wunder gethan, und unter Pontio Pilaw gelitten und am Stamm des schmachvollen Kreuzes sein Leben ansgehaucht hat, das wird sowohl von Zuden als Heiden zugestanden, wenn auch jene sagen, er habe die Wunder durch den Schein hamm'pharesch, den erklärten Namen Zehovah's, gethan, und diese, er habe Zauberei getrieben; genug, daß sie seine Wunder nicht leugnen können. Und wenn auch seiner Auferstehung und Himmelfahrt, so wie der Ausgießung des heiligen Geistes am ersten Psiygstfeste in den jüdischen Schriften keine Ewähnung geschieht, so.wird doch auch weder im Thalmud noch sonst in einer der ältesten jüdischen Schriften etwas dagegen gesagt, was die Juden wohl schwerlich unterlassen haben würden, wenn sie nicht von der Wahrheit überzeugt gewesen wären. Doch wir brechen hier ab, indem wir hoffen, hinlänglich genug gezeigt zu haben, daß wir für die Wahrheit des R. T. weit bestimmtere und schlagendere Beweise und Zeugniße haben, als wie für die Wahrheit des A. T. Das beweisen auch die sogenannten protestantischen u. Lichtfreunde; denn sie werden mit dem A. T. bald fertig, indem sie dasselbe ohne alles weitere m das Reich der Mythen und Sagen verweisen, was sie aber nicht mit dem N. T. thun können, indem dessen Geschichte zu nahe liegt und zu bedeutende und klare Beweise und Zeugniße für sich hat, als daß sie so leicht damit fertig werden könnten. Und dies scheinen auch selbst schon einige von de» neuern Rabbinern zu fühlen, wenigstens möchte» wir es von dem Herrn vr. Holdheim glauben. Bei dem dritten Punkte, zu dem wir nun kommen, können

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