Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1846)
- Date
- 1846-07-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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116 theilweise Wahrheit zu Grunde liegt, da ja das vom Mesfias Gesagte zum Theil und in niederer Weise auch auf jene paffen kann, während aber der Gesammtinhalt als das alleinige Subjekt der Weissagung uns den Mcsflas erkennen lehrt. Und so ist denn das die richtige Antwort gewesen, welche Philippus auf die Frage jenes die Worte unserer Weissagung lesenden Kämmerers und Gewaltigen der Königin Candace in Mohrenland: „Zch bitte Dich, von wem redet der Prophet solches? von sich selbst oder von einem andern?" gegeben hat, wenn er von dieser Schrift ansiug und ihm das Evangelium von Zesu predigte. (Act. 8, 34. 35.) Er, der Herr Christus, unser hochgelobter Heiland, in dem alle Verheißungen Za und Amen sind, ist es, von dem die ganze Schrift, so auch Zesaias gezeugt hat, daß er sei der Knecht Gottes. 93>'tte Israel. Was der Herr seinem Volke schon durch Moses und dann durch die Propheten androhen ließ, daß er es feines Ungehorsams wegen unter alle Völker der Erde zerstreuen werde, das hat sich vollkommen erfülle. Es giebt keinen Theil,-ja kaum rin Land der Erde, wo nicht Juden, sei es in größerer oder geringerer Zahl, anzutreffen wären. Auch in Ostindien wohnen eine Anzahl von diesem zerstreuten Volke, und waren zum Theil schon dort heimisch^ als jenes Reich von den Britten in Besitz genommen wurde. Bon diesen seit undenklichen Zeiten in Ostindien heimischen Juden, die unter dem Namen „B'ne Israel" bekannt sind, wollm wir den Lesern dieses Blattes eine kurze Nachricht mittheilen, die wir dem Missionary Register vom September v. Z. entnehmen. Nachdem daselbst von der Verbreitung des Wortes Gottes in verschiedenen Sprachen berichtet worden ist, heißt es dann weiter: Herr Prediger G. Pigott, Seeretair des Bombayer Uebersetzungs-Comites, erwähnt noch besonders einer Uebersetzuyg der Psalmen von dpm Prediger Farrar, die hei den Juden in Bombay