Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- Heft 8 (August 1845)
- Date
- 1845-08-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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öttf ihm befindlichen Bemunftwesen Gutes zu erzeige«, eine andere die, welche auch «och für den Bösen lebendig ist; eine andere, die für den Guten; eine andere für den Blödsinnigen; eine andere für dm Geistesbeschränkten; eine andere für dm Ungebildeten; eine andere für das eigne Kind; eine andere für das ftemde; eine andere für dm Schüler. So ist ferner in der gleichen Liebe, die sich mehr auf ebnem Felde bewegt, und für das, was sie giebt, Gleiches, oder wenigstens sehr Aehnliches zurück empfängt, eine andere die, welche für dm Bruder ist, eine andere für die Schwester; eine andere für dm Mitbürger; eine andere für den Freund; eine andere für die Gattin; eine andere für dm Gatten. So ist mdlich in der aufsteigendm Liebe,' die sich mehr nach einem höher liegenden Standpunkte wmdet, um sich auf ihn erheben zu lassen, eine andere, die von dem Schüler gegen den Lehrer gehegt wird; eine andere, von irgend einem Erwachsenm gegen etwelchm Geistesheros, der durch feine Schriften auf ihn eingewirkt hat; eine andere des Kindes gegen den Vater; eine andere gegen die Mutter; eine andere zu dem Propheten; eine andere zu dem Messias; eine andere zu dem, durch diesen wieder versöhnten Gott. Mit einem Worte: Es ist eine ungeheuere Skale, welche die Liebe kennt und durchläuft, nicht bloß der verschiedenen Arten, nach Maaßgabe der verschiedenen Objekte, auf die sie sich richtet; sondem auch noch obmeiu, nach dem Grade der Innigkeit und Ausdehnung, die in jeder dieser Arten wieder zu unterscheiden sind; nach dm Bestimmungen, welche nähere und entferntere, innere und äußere, einfache und verwickelte, klare wtd unbestimmte Beziehungen, in sie hineiubringen. Herr Landes-Rabbiner Holdheim hat gewiß auch mit unserem Buche der Bücher, mit dem neum Testammte sich beschäftigt. Zu dieser Annahme sind wir nämlich um so eher ermächtigt, als jeder, der sich auf einen höheren Standpunkt gestellt zu sein dünkt, sich doch nothwmdig mit dem, was diejenigen, welche er zu sich empor zu zichen dHtrebt ist, für wahr halten, schon vertraut zu machm, mrsucht haben muß. D<mu hat er allerdings auch ein von unserm hohen Heiland wunderschön geschildertes Beispiel allgemeiner Mm»