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Dibre Emeth · 1845-08-01 · Heft 8 (August 1845) · page 7

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Journal
Dibre Emeth
Volume
1 (1845)
Issue
Heft 8 (August 1845)
Date
1845-08-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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der positivengöttlichen Anschaung gemäß, oder auch nicht, sich zu verhalten. Ihr entspricht auf Seiten des Menschen die sogenannte theoretische Freiheit, welche in der Erkenntniß der so eben geschilderten metaphysischen Freiheit, wie sie auf Seiten Gottes steht, aufgeht. Zn ihr, als einer Erkenntniß, liegt also das Doppelte, in jeder wissenschaftlichen Begriffsfaffung, als solcher, noihwendig vorausgesetzte, mithin auf scharfe und selbstbewußte Abgränzung von dem Entgegengesetzten und Aehnlichen nothwendig abzielende Mommt, einer positiven und negativen Möglichkeit, sich selber zu bestimmen. Zndeß liegt es eben, wie nicht genug wiederholt werden kann, zu nichts mehr und nichts weniger darin, als, Behufs einer erschöpfenden Erkenntniß, zu welcher eine, an dem Bewußtsein des vollständigen Gegensatzes sich märkirende und schärfer abgrenzende Erfahrung, von dem positiven Werche des fraglichen Begriffes und feiner innersten und eigenthümlichsten Nothwendigkeit, genügt. Dieser gegenüber konfolidirt sich nun die praktische Freiheit vermittelst einer, durch die wissenschaftliche Ansicht hindurch, mithin selbstbewußte, oder ohne sie, mithin durch einen richtigen Last geleitete, auf die positive, göttliche Anschauung der menschlichen Natur, gerichtete Selbstbestimmung. Ihr richtig aufgefaßtes Wesen ist es daher, welches so recht schlagend bewährt, welcher heillose Nonsens schon immer entstanden ist und noch in jedem Augenblicke sich geltend machen kann, sobald man das, was theoretisch allerdings feststeht, als wesentlich in der Konstruktion von Thesis und Aatithesis befaßt; nun auch, in analoger Weise, in das Leben einzuführen bemüht ist. Zedoch ist es nur der Begriff der Freiheit gewesen, welcher vorzugsweise ein so hartes Schicksal erfahren hat. Um etwa den Begriff des Lichtes realisirt zu finden und dadurch in den Stand gesetzt zu sein, seinen Berufsgeschäften obliegen zu können, hat sich noch niemand die Verwirklichung der Nacht herbei gewünscht. Und so im Aehnlichen und Uebrigen. Aber dieser Grundirrthum in Betreff des Freiheitsbegriffes ist so weit, selbst innerhalb der christlichen Kirche verbreitet, als er dem ganzen PelagianismuS zum Grunde liegt. Wenn daher Buridan sseinen berühmten Esel zwischm

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