Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1845)
- Date
- 1845-06-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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rmterrWt oGeinen jn de» HemptgWnstÄKen Lehxe^stM soll inaii da hoffen, sie in einem Zusammentreffen mit ihnen auf dogmatischem Bodm zu überführen. ES sthlt jedwede. Basis, esfehlen die erstm Elemente. Man fiihlt sich versucht, auf Israel anzuwendeu, was Jes, 9, 15. sieht: es . geht hin ü» der Blindheit von Blindem geleitet, und thäst GM nicht Wunder, cs wstrdm auch nicht Einzelnen die Augm geöffnet werden. Die Beschveidung ist eins von den Sakramenten im alte» Bunde GvM mit seinem Volke. Wir verstehn» «her unter Sakrament nicht «ne symbolische (siiulbildliche) Handlung, sondem eine wirkliche Bollzichungeincr ThatGottes an Menscheickiudcrn. Eine symbolische Handlung ist mir eine äußere Darstellung emcs Gedankens und einer gescheymm. Begebenheit durch ein Zeichen; so ist die Ordnung der Finger beim Seglun des Volkes von Seiten der Wester (beim Duchnen) eine symbolische Handlung, und die meisten religiösen Ceremvnien sind Wer zu rechnen; aber das Sakrament ist wesentliche Vollziehung einer Gottesthat unter einem äußern Zeichen, das durch das Wort Gottes Träger der That wird. ES giebt sMbolische Handlungen, die heilige Gefühle und fromme Entschlüsse erregen sollen und können;. es kommt dabei auf das Subjekt an. Aber das Sakrament ist schaffend und gebend, von Gott ausgehend, mütheilend von Gottes wegen, ohne Ansehen des Subjektes. Die Beschneidnng »um ist das Sakrament zur Anftiahme in das Bundesvolk — 1. Ados. 17, 9—11 — nur wohlgemerkt! — typisch (uicht symbolssch) gewesen; typisch-vorbildlich! Das Vorbild ist mehr als Sinnbild; im Vorbild liegt die Weissagung., die Verheißung »üt ihrer Kraft. Die Beschneid»mg war die Bedinguiig und der Anfang eines gottwohlgefiillige» Lebens; es lag dam» der Gehorsam des Glaubens, »uid nur. deshalb konnte das Aeußcrliche a»»f das Gebiet des Inneren übertragen »vetden. Mit der Borhaut sta»»d der Mann da. in seiner Urnceinigkeit, Siindhaftigkeit, Todeshast; darum konnte auch von der Vorhaut der Lippen (2. Mos. 6, 12.)', des Herzens (3. Mos. 26, 41. — 5. Mos, 19, 16. — Jer. 4* 4. 9, 25.) die Rede sein. Und es fehlte die segensreiche Frucht an den Herzen der glÄibigen Israeliten niemals, so lange der göttliche Bund mit Einem Volke galt. Als, nun aber Gott eine» neuen eivigen Bund der gewissen Gnadm mit allen Völkem machte durch Christum, da hat er ein anderes. Bundeszeiche» eingesetzt, womit er den Bm»d schließt und versiegelt, das ist die Taust!— ein Sakrament, nicht mehr typisch,, sondem reell erfüllend, was der Typus vecheißt. — Würden, NW erst die Lehrer der neuem. Synagoge klar werden Her den Anfang, ihres Bundes, so »vürden ste dessen Gide und den Anfang des neuen anerkennen, so ihnen Gott gnädig wäre. Diejenigen unter ihnen, welche die Beschneidung, obgleichohne rechst Erkeiintniß, ststh,alten wollen, sind der Einsicht immer noch näher,, als die,, dst sie vennerstn. Wo aber der Herr sich nicht best« «barmt, fallen, sie beide in die Grube, die