Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- Heft 4 (April 1845)
- Date
- 1845-04-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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59 set Petri zu diesem Mysterium bekommen hätte; namentlich Ware Hm. Dr. Richter sehr zu wünschen, daß er, so ihn die Wahrheit (ist wohl Schreib- oder Druckfehler, indem es wahrscheinlich Lüge heißen soll) iuteressirt, auch die Missionsmittheilungen in diesem Blatte läse." Sind wir auch überzeugt, daß diese beiden Proben gemeiner Schmähungen zur Beurrheilung des Dr. F. vollkoulmen genügen, so können wir doch nicht umhin, noch eine dritte aus No. 30. des Orients vom vorigen Jahre mitzutheilen; sie ist dadirt, Danzig, den 14. Juli- und lautet buchstäblich also: „Die Aktien der Bekehrungsvereine find wieder etwas gesunken, oder, wie ein Volkswitz sagt: der Kredit der Bekehrungsvereme ist geschwächt. Bis jetzt haben sich viele arme Schlucker von den Mäklern der Bekehrungsgesellschast iw der Aussicht anwerben lassen, um durch (dadurch?) das königliche Pathengeschenk, das der Hochmeister des Vereins ans 30 Thaler bestimmt haben soll, zu erlangen; da aber mit diesem Pathengeschenk wahrscheinlich bei dem materiellen Sinn der Zeit einige Industrie getrieben wurde, so hat Se. Maj. der König von Preußen beschlossen, daß der Sündenlohn erst ein Jahr nach der Taufe auf Empfehlung der Behörde ansgezahlt werden soll, was aber die häufigere Erlangung dieser Taufprämie sehr erschwert. Es sind zwei bei dieser Aenderung zu bedauren, erstens die Juden, die durch diese rigoristische Maaßregel viel Lumpenpack werden behalten müssen, zweitens die Bekehrungsgesellschast (-en?), die ihre Tauflisten abmagern sehen werden." Es ist wohl kaum nöthig, zu diesen Mittheilungen ans dem Oriente auch nur ein erläuterndes Wort zur Begründrmg unsers Urtheils über Hrn. Dr. F. noch hinzuzufügen; wir sind vollkommen überzeugt, daß uns jeder unparteiische Leser darin nur beistimmen kann, auch selbst dann, wem: er mit der Mission unter den Juden und mit dem Wirken der Missionare ganz unbekannt wäre. Denn die Angriffe des Dr. F. auf die Mission und die Missionare tragen an und für zu deutlich das Gepräge der Lügenhaftigkeit und der Schmähsucht an sich, als daß sie für etwas anders angesehen werden könnten, als was sie sind, nämlich für pure Lügen und Verläumdungen, und die Art und Weise, in der er den dreieinigen Gott, Christum und Christenthum, Se. Majestät den König und die Behörden, und überhaupt