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Dibre Emeth · 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
1 (1845)
Issue
Heft 4 (April 1845)
Date
1845-04-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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SS hebräischer Schrift abdrucken lassen mögen, oder transskribirt. Hier ein Anschlagezettcl: Geliebte Brüder von Israel! Wie gewöhnlich sind wir auch diese Messe wieder zu dem bekannten Zwecke hier , und wir werden uns recht sehr freuen, wenn wir von recht viel ernst Gesinnten unter Euch besucht werden, um uns gegenseitig über die wichtigstell Glaubenslehren, die in unfern Tagen so vielfach angefochten werden, in brüderlicher Liebe anszusprechen. Auch sind wir wieder mit einem wohlassortirten Lager voll heiligen Schriften versehen, als , ETt# Dtl u. s.w. An deir beiden Sonnabenden wird wie gewöhnlich um 2^ Uhr Nachmittags gepredigt, wozu wir gleichfalls entladen. G. Hartmann, Tuchmacherstraße 33." Aehnliches lesen wir in No. 7. des Orients des Jahrganges 1844. Sein Barmener Corrcspondent berichtet dem Dr. F. unterm 22 Ja-, nuar: „Gestern wurde zum zweiten Male der Jahrestag des Einzugs Alexander's in Jerusalem gefeiert, nicht jenes Alexander's des Macedoniers, sondern des Lord-Bischof Alexander, der als Jude aus Wöllstein (sie?) Schächter und Kantor war, und durch eigenthümliche Umstände (durch welche dcnrl?) vom Schächter bis zlim Bischof avanrirte — doch ich kehre zur Einzugsfeier zurück, die deshalb im Missionshallse begangen wurde, weil Alexailder als der Schutzheilige der Mission (hört!) angesehen wird. Wie noch bis auf den heutigen Tag zum Andenken an bm Auszug aus Egypten die Juden Mazzot zubereiten, so hielt man es bei dieser Feier des Einzuges für angemessen, einen „Hilfsverein für Israel" zu gründen, welcher sich dem Haupt- Vereine zu Köln anschließen soll; denn unsere lieben Barmener haben eine solche dreieinige, wahrhaft christliche Liebe für die Juden, daß sie weder Mühe noch Kosten scheuen, recht viele Israeliten für die Gendarmerie der himmlischen Seligkeit anzuwerben, und sie suchen die Erde ihnen nur deshalb zu verleiden, unt sie für den Durchbruch der Gnade empfänglicher zu machen. Der Hilfsverein zählt jetzt 50 ord. Mitglieder, und Präsident dieser kleinen Heerde ist vr. Richter, der Vieles von dem Segen des Jerusalemer Bisthums zu erzählen wußte. Da wurde gut- oder leichtgläubig erzählt, daß der Bischof bereits seit seinem. Dortsein 11 Judenseelen für das Geschäftshaus Vater und Comp, befördert, obgleich der beseligte Sprecher ans dem Oriente den Schlüs-

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