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Nahalat tsevi · 1938-04-01 · Heft 7-9 (April 1938) · p. Seite 233

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 7-9 (April 1938)
Date
1938-04-01
Page
Seite 233 (sequence 75)
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!נחמיה א 233 4) Als ich diese Worte hörte, setzte ich mich hin und weinte und trauerte tagelang; ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels. 5) Und ich sprach: O Herr, Gott des Himmels, du großer und furchtbarer Gott, der bewahrt den Bund und die Huld denen, die ihn lieben und seine Gebote beobachten. 6) Möge doch dein Ohr aufmerksam und deine Augen geöffnet sein, zu hören das Gebet deines Knechtes, das ich jetzt vor dir bete, Tag und Nacht, um die Kinder Israels, deine Knechte, und wobei ich bekenne die Sünden der Kinder Israels, die wir gegen dich begangen haben, wie auch ich und das Haus meines Vaters gesündigt haben. 4) ויהי כשמעי את־הדברים האלה ישבתי ואבכה ואתאבלה T •י| V T V : V T :|- T V : ״ : T;מים ואחי צם ומתפלל לפני אלהי השמים: :V *• ־־־ T T|* 5) ואמר אנא יי אלהי השמים T — *• V: T: T T T —ן האל הגדול והנוךא ששר הפרית וקפד לאהביו ולשפדמטותיו: 6> תהי־נא אזנףרקשבת ועיניף פתוחות לשמע אל־תפלת עכדף אשר אנכי מתפלל לפניף היום יומם ואלה על־ כני ישראל עבדיר ומתורה _על חטאות כני־ ושראל אשר חטאנו לד ואני! T :־ It IT T V - :־ ובית־־אבי דןטאנו: bauarbeit erzeugte. Nur der Tempel war erbaut. Noch lagen die Mauer und die Tore Jerusalems in Schutt und Asche wie zuvor. V. 4—11. Nehemia fühlte sich durch Hananis Bericht im tiefsten erschüttert, denn er durchschaute sofort die Zusammenhänge. Das Bild der Zerstörung, das Jerusalems Mauer und Tore noch immer boten, begriff er sofort als die Folge des noch immer andauernden göttlichen Zornes über die noch immer währende Entfremdung des Gottesvolkes vom Gottesgesetz. Da setzte er sich hin und weinte, trauerte, fastete und betete. Und was er da tagelang weinend, trauernd und fastend zu dem Gotte des Himmels, der die irdischen Dinge scheinbar sich selbst überlassen hatte, sprach, das war erfüllt von Gedanken der Buße und der Zerknirschung vor dem großen und furchtbaren Gott, der Israels Untreue mit Israels Zer״ Streuung unter die Völker vergilt, aber auch durchtränkt von unerschütterlicher Zuversicht auf den Bewahrer des Bundes und der Huld, der sein in Beue und ernstem Bückkehrvorsatz nach ihm verlangendes Volk auch vom Ende des Himmels wieder einsammelt nach dem Orte, den er als Stätte seiner Herrlichkeit erkoren.

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