Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 7-9 (April 1938)
- Date
- 1938-04-01
- Page
- Seite 231 (sequence 73)
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נחמיה אב 251 11) 0 Herr, möge doch dein Ohr aufmerksam sein auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die Verlangen haben, deinen Na־ men zu fürchten, und laß es doch heute deinem Knechte gelingen und schenke ihm Erbarmen vor diesem Manne da! — Ich war nämlich ein Mundschenk des Königs. Kap. 2. 1) Es war im Monat Nissan, im zwanzigsten Regierungsjähre des Königs Arthachschast, da stand Wein vor ihm; und ich hob den Wein empor und überreichte ihn dem König, und nicht war ich böse vor seinem Angesichte. 2) Da sprach der König zu mir: Warum siehst du so verstört aus? Du bist doch nicht krank! Das ist nichts anderes als ein verstörtes Gemüt! — Da fürchtete ich mich sehr. 11) אנא אדני ההי נא אזנף- _קשבת אל־תפלת עבלל ואל־ הפלח;עבריל חמפצים ליראה את־שמל וסצליחה־נא צעבלל היום וסנהו ללסמים לפני!קאי׳ש הזה ואני הייתי משלןה למלל: ב u ויהי 1 בחלש ניסן שנת?נשרים לאלתהשפתא המלל ירן לפניו ואשא אודהיין ואתנה T : V T »•-- V T V T T T J למלל;ולא־הייתי רע לפניו: 2) ויאמר לי המלל מדוע 1 פניל לעים ואתה אשל חוצה אין זה כי־אם ךע לב ואירא הרבה מאד: Stellung, solange die Mauer Jerusalems zertrümmert ist und ihre Tore im Feuer verbrannt sind? Kap. 2. V. 1—2. Der König sitzt an der Tafel. Wein steht vor ihm. Den Wein zu erheben und dem König zu reichen, ist das Vorrecht des berufenen Mundschenks Nehemia. Mit heiterer Miene, denn ״Majestät braucht Sonne“, ist Nehemia gewohnt, seines Amtes zu walten. Auch heute bemüht er sich, eine heitere Miene aufzusetzen. Es gelingt ihm nicht. Er hat warhaftig nichts Böses im Schild. ״Nicht war ich böse vor seinem Angesichte.“ Gleichwohl keimt im Herzen des mißtrauischen Königs, der wie alle Despoten auf Schritt und Tritt von Lebensgefahr sich umwittert glaubt, ein finsterer Verdacht empor. Dieser Jude kommt ihm heute so seltsam vor. Sollte der WTein, den er ihm reicht, vergiftet sein? So verstört sieht er heute aus, wie noch nie. Krank, das weiß er, ist er nicht. Sonst wäre er heute zum Dienste nicht erschienen. Was also kann der Grund seiner Verstörtheit anders sein als ein böses Gewissen? Er spricht seinen Verdacht nicht deutlich aus. Er wählt ein doppelsinniges Wort: רע לב. Das kann