Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 7-9 (April 1938)
- Date
- 1938-04-01
- Page
- Seite 226 (sequence 68)
- Belongs to
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226 נחמיה ב men war, um Gutes zu erstreben für die Kinder Israels. 11) Ich kam nach Jerusalem und blieb dort drei Tage. 12) In der Nacht stand ich auf und wenige Männer mit נדלה אשר־ בא אדם לבמ!ש טובה לבני לשראל: 1!) {אבוא אל־ירושלם לאהי־ שם למים שלשה: 2!) {אקום 1 לילה אני ואנשים war Nehemia und das Werk, zu dessen Ausführung er sieh anschickte, ein Dorn im Auge. Sie konnten es nicht ertragen, ja, sie empfanden es als ein großes Unglück, daß da ״ein Mensch״ gekommen war, der sich herausnahm, den Kindern Israels Gutes erweisen zu wollen. Dieses אדם ist von Verachtung und Wut durchtränkt, wie auch heute noch im Deutschen verhaltener Grimm explodierend ״dieser Mensch“ zu fauchen pflegt. An der Spitze dieser verbissenen Widersacher standen Sanballat, ein assyrischer Mann aus Beth-Choron, einem Orte im Gebiete Ephraim, und Tobia, ein ammonitischer Sklave, von dem weiter berichtet wird, daß er zu einer angesehenen Stellung in Judäa sich emporzuschwingen verstand: ,,Denn viele in Judäa waren ihm geschworene Freunde, da er ein Eidam Secbanjas, Sohnes Arachs, war, und sein Sohn Jochanan hatte die Tochter Mesullams, Sohnes Berachjas, genommen“ (6, 18). Im Talmud, Kid duschin 70a, wird die Überlieferung der Mischnab, daß mit Esra ממזרים aus Babel nach Palästina gezogen seien, zuerst unter Hinweis auf die Familie Tobias zu begründen versucht. Dagegen wird aber eingewendet: 1. daß nicht ausgemacht sei, daß die Kinder aus der Ehe eines Sklaven mit einer Jüdin als ממזרים betrachtet werden; 2. daß 'nirgendwo berichtet werde, daß Tobia wirklich Kinder gehabt habe; 3. daß es zweifeihaft sei, ob Tobias Familie zu den aus Babel Heiragekehrten oder zu den unter Gedalja in Palästina Zurückgebliebenen gehört habe. V. 11—12. Wie einst Esra (8, 32), so verbrachte auch Nehemia zunächst drei stille Tage in Jerusalem, bevor er etwas unternahm. Er mußte seine Unternehmung sehr vorsichtig einleiten, denn schon waren Sanballat und Tobia auf ihn aufmerksam geworden. Das erste, was er unternahm, war eine Besichtigung der Mauern und Tore der Stadt. Ohne das von Gott in sein Herz gesenkte Vorhaben einer Menschenseele zu verraten, brach er nachts