Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 7-9 (April 1938)
- Date
- 1938-04-01
- Page
- Seite 178 (sequence 20)
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178 gebe das Land zur Öde und zum Entsetzen, und es Schwindet der Stolz seiner Kraft, und es starren in Öde die Berge Israels, da keiner vorüberzieht. Und fie erkennen, daß ich Gott bin, da ich das Land zur Öde und zum Entsetzen mache wegen all ihrer AbScheulichkeiten, die fie begangen -״ (V. 24-29) Diese Sätze Sprechen eine eindeutige Sprache. Sie haben auch nach Jahrtaufenden von ihrer ewigen Wahrheit nichts eingebüßt. Und da follten die Weisen in Verbindung mit unserem Propheten ein Wort gesprochen haben, das den Aufbau von Erez Jisroel auch im Zeichen der טומאה für denkbar hält, das den Propheten mit seinen eigenen Worten Lügen firaft? Im Zusammenhang mit diesen Ausführungen sei an ein Rechtsgutachten des im frühen Mittelalter lebenden groben Ha- ]achisien כל בו (Kap. 127) erinnert, dessen Worte in eindringlicher Mahnung zu unserer Gegenwart fprechen und die wir im Wortlaut folgen laffen: «Wohl heißt es Ende Kethuboth, daß der Aufenthalt in Erez Jiffroel zu sühnen vermag, das gilt jedoch nur für den, der fortan fich von jeder Sünde fernhält und allen Pflichten, die im Lande zu erfüllen find, nachkommt; würde er aber auch dort fündigen, so wäre seine Strafe größer, als wenn er außerhalb des Landes sündigte, «denn Gottes Augen find dauernd auf das Land gerichtet״, und ungleich Schwerer wird geahndet, wer im Palaft des Königs Geh gegen seinen König empört, ift doch E. j. ein Land, das «feine Bewohner verzehrt", wie es heißt «daß das Land euch nicht ausfpeie״, denn das Land fpeit*die Sünder aus, und felbft fremde Völker gedeihen in ihm nicht, heißt es doch «und es veröden eure Feinde, die in ihm wohnen", deshalb liegt es auch jetzt in Öde — Und die dorthin gehen, um in Leichtfinn ein Leben des Abfcheus zu leben, über fie rufe ich aus «ihr kommet und verunreinigt mein Land" (Jer. 2) ״wer verlangt das von euch, daß ihr meine Höfe zertretet" (Jes. 1)! Wer aber hinzieht mit der Abficht, ein Leben der Heiligkeit und Reinheit zu leben, deffen Lohn ift unermeßlich — ״.