Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 7-9 (April 1938)
- Date
- 1938-04-01
- Page
- Seite 177 (sequence 19)
- Belongs to
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177 folgenden Versen, verhilfl Gott seinem Volke zur Reinheit. Denn seine einftige Heimkehr nach E. J. soll Geh zum lautefien קדוש השם geßalien: ״Ich nehme euch aus den Völkern, ich sammle euch — Ich bringe euch heim“ — Unter Gottes Führung fchwindet alle Unreinheit: ״ein neues Herz, und ein neuer Geift" lebt in ihnen, ״Ich bewirke, daß ihr in meinen Gefetzen wandelt und meine Rechtsordnungen gewiffenhaft ausführet. Dann mögt ihr in dem Lande wohnen, das ich euren Vätern gegeben: ihr werdet mir zum Volke, und Ich, ich werde euch zum Gott sein —״ Sollten, so fragen wir, die Weisen den Propheten nicht gelesen haben? Dem verbrecherifchen Wahn, E. J. im Zeichen der ״Unreinheit״ aufbauen zu können, war übrigens der Prophet in einem früheren Kapitel (33) mit dem Flammenwort heiliger Entrüßung entgegengetreten. Es galt jenen unselig Verblendeten, die auf den Trümmern ihrer Heimat den Traum ßaatlicher Selbßändigkeit weiter träumten und nach allen furchtbaren Erfahrungen die Hoffnung nicht fahren lieben, das feindliche Joch durch Selbfthilfe eines Tages abzufchütteln. Warum füllten Ge auch die Hoffnung aufgeben! War doch Awrohom ein einziger und wagte trotzdem einen Anfpruch auf dieses Land zu behaupten! Da können Ge denn doch im Vergleich mit Awrohom auf eine ßattliche Zahl hinfehauen! Hatten Ge denn in ihrer Verblendung ganz vergeffen, wer Awrohom die BeGtznahme diefes Landes zugefprochen, und bedachten Ge denn gar nicht, ob Ge auch die Vorbedingungen erfüllt hätten, unter denen ihrem Ahn einfi der BeGtz von ״Israels Boden" zugefprochen worden war? ״Menfchheixsohn, die Bewohner dieser Trümmerftätten auf Israels Boden fprechen: ein einziger war Awrohom, und er nahm das Land in BeGtz — da Gnd wir zahlreich! uns iß das Land zum ErbbeGtz gegeben! Deshalb fprich zu ihnen: fo hat mein Herr, Gott gefprochen: beim Blute esset ihr, und eure Augen erhebet ihr zu euren Greuein, und Blut vergießet ihr - und das Land wollt ihr in BeGtz nehmen? Ihr Gehet bei eurem Schwerte, begehet Abfcheulichkeit und entweihet ein jeder die Frau seines Nächßen - und das Land wollt ihr in BeGtz nehmen? So fprich zu ihnen: also hat mein Herr, Gott gefprochen: so wahr ich lebe, so sollen die in den Trümmern (Geh bergen) durchs Schwert fallen, die aut offenem Feld, dem Getier habe ich Ge zu seinem Fraß gegeben, und die in Burgen und Höhlen (ollen durch die Pest Gerben. Und ich