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Nahalat tsevi · 1938-04-01 · Heft 7-9 (April 1938) · p. Seite 174

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 7-9 (April 1938)
Date
1938-04-01
Page
Seite 174 (sequence 16)
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174 im ספרי das.: באילו עובד ע*ז). Demgegenüber kann der Entfchluß, in E. J. seinen Wohnfilz zu nehmen, als ein bedeutsamer Schritt gewertet werden zu dem Ziele, Gott in seinem Leben Wahrheit werden zu lassen. [Gibt doch ספרי diesen talmudifchen Ausfpruch mit den Worten wieder: ״ כל היושב בא׳י מקבל עליו מלבות שמיםWer in E, J. wohnt, nimmt die Herrfchaft Gottes auf lieh״ — und hat somit ficherlich nicht an die entfremdeten Söhne unseres Volkes gedacht, die «unter Abfchüttlung des Joches göttlicher Herrfchaft" den Boden von E. J. betreten Und nicht gewillt lind, E. J. als Gottes Land anzusehen, das fie aus Gottes Hand zum Lehen empfangen. Die Weisen aber konnten keinen Augenblick daran denken, daß ihr Ausfpruch je solch traurigem Mißbrauch dienen könnte. Durften fie doch damit rechnen, daß der Thoravers, auf den fie lieh ausdrücklich beziehen, nicht außer acht gelassen und in seiner fundamentalen Bedeutung beherzigt werde; diesen Vers aber hat Gottes Thora uns in jenem großen Kapitel zugerufen, das die «Heiligkeit des Landes" im Zeichen der Schemitta- und Jobeibestimmungen und der aus ihnen das ganze soziale Leben erfassenden Gesetze proklamiert, für deren Begründung dieser Vers dient: «Ich Gott will euer Gott sein, der ich euch aus dem Lande Mizraim geführt, euch das Land Kenaan zu geben, um euch Gott zu sein" — Das aber heißt: erst wenn der Gotteswille in allen menfchengefellfchaftlichen Erfcheinungen, wie fie (ich in E. J. auswirken, zur vollen Verwirklichung gelangt, findet die mit dem Auszug aus Mizraim eingeleitete Gottesveranstaltung, die die Volksfchöpfung Israels bedeutet, ihre Erfüllung. Daraus erhellt die hohe Bedeutung, die E. J. für die volle Verwirklichung der Thora zukommt. Dort erst, in der Gestaltung des jüdifchen Staates, erweist es fich, ob in Wahrheit Gott unser Gott ist. Wer der Anbahnung diesen hohen Zieles sein Leben auf heiligem Boden weiht, leistet für den ersehnten Wiederaufbau des Landes unter Gottes Herrfchaft unfehätzbare Dienste, und wer mit solcher Absicht seinen Aufenthalt in E. J. nimmt, hat den ersten Schritt getan, um «Gott im Leben zu befitzen." - Noch verhängnisvoller erweist fich der unbegreifliche Mißbrauch, zu dem ein anderes Weisheitswort gedient hat und leider immer noch dient. R. S. Mohilewer s. A. (gleichfalls in dem erwähnten Buch 5. 8) meint: *Gar sehr wundert es mich, daß Große unteres Volkes, hervorragend in Thora und Frömmigkeit, fich gegen die Kolonifierung von E. J. kehren, indem fie sagen, daß die Bauern,

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