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Nahalat tsevi · 1938-01-01 · Heft 4-6 (Januar 1938) · p. Seite 149

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 4-6 (Januar 1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 149 (sequence 67)
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149 Heli, Hebräer, Gasa, Gomora. Der große Kommentator des Orach Chajim Magen Abraham unterscheidet im § 53 Anm. 12 das ע von einem א dadurch, daß das ע stark und tief, also emphatisch oder explosiv ausgesprochen werden soll. Unsere alten Dezisoren haben von den Vorbetern mit Recht verlangt, daß sie diesen Unterschied genau beachten, um Miß־ Verständnisse bei der Zuhörerschaft zu vermeiden, so auch der Talmud in Megila Bl. 24, Rambam H. Tefila K. 8. H. 12, Orach Chajim § 53 und 128, u. a. auch der Sohn des Chacham Zwi R. Jakob Emden in der Vorrede zu seinem Siddur, wogegen andere auf die Unterscheidung verzichten, weil das Volk darin ungeübt ist (Ture Sahab). Der Mangel ist jedoch unschwer zu beheben, wenn man fleißig übt, den Laut tief aus der Kehle hervorzustoßen, ohne Rücksicht darauf, ob er dem Unwissenden ungewöhnlich, vielleicht sogar lächerlich vorkommt. Dieses Schamgefühl hat es zum großen Teil verschuldet, daß die Juden ihre lautlichen Spracheigentümlichkeiten abgelegt haben, weil sie dieselben sonst gewohnheitshalber auch in ihre Umgangssprache der Wirts Völker übertragen würden. Aehnlich wie mit dem ע steht es auch mit den anderen emphatischen Konsonanten. Die Jemeniten und die babylonischen Juden sprechen das ק mehr in der Kehle als das כ das n ist ebenfalls ein starker Kehllaut, welcher mehr dem .ד als dem כ ähnlich sein soll. Der M. H. R. Sch. A. Edels sagt in Talmud Megila Bl. 24, wo auf den Unterschied zwischen dem n und dem ה Gewicht gelegt wird, daß diese beiden Laute von der gleichen Stelle der Sprechorgane (ממוצא אחד) kommen. Die alte Transscription des ח ist ein ״h“, z. B. in den Worten Rahel, Hana, Hebron, Beth-Lehem; dagegen wird in Jochebed und Jissachar das כ mit ״ch“ übersetzt. Die Grammatiker wollen auch das ח als ein starkes ״heiseres“ ״h“ ausgesprochen haben. Auch das ט und das צ soll ebenfalls stark ausgesprochen und am Hintergaumen gebildet werden (Gesenius und Bauer-Leander). Durch die emphatische (explosive) Aussprache der genannten Laute ist der Unterschied zwischen denselben und den ihnen ähnlichen Lauten ת ,כ ,כ, D gegeben. Schwerer ist der Unterschied zwischen dem aspirierten und nicht aspirierten ת festzustellen. Die Aschkena&en sprechen das aspirierte ת wie ein ״s“, die Sefarden wie ein ״t“ aus. Beides ist

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