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Nahalat tsevi · 1938-01-01 · Heft 4-6 (Januar 1938) · p. Seite 148

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 4-6 (Januar 1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 148 (sequence 66)
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148 Die sieben Rätsel für jeden Anfänger sind: Das א gleicht dem ע, das aspirierte ב gleicht dem ו, das ח gleicht dem נ, das ט gleicht dem ת, das 0 gleicht dem ת und dem ש, das כ gleicht dem ק. Dabei gibt es kaum eine jüdische Grammatik, welche den Versuch machen würde, diese offensichtlichen Merkmale der Verstümmelung richtigzustellen und das abgestorbene Erbe der Väter zu beleben. Wer zu der ursprünglichen alten Quelle der ewig lebendigen Sprache durchdringen will, muß den einzigen dahin führenden Weg betreten, nämlich denjenigen der vergleichenden Sprachforschung der verschiedenen hebräischen Dialekte. In neuester Zeit bedienen sich viele Sprachlehrer der sogenannten sefardischen Aussprache und erhoffen von derselben die Rettung der zum neuen Leben erweckten Sprache. Die sefardische Aussprache ist ein Repräsentant der südlichen und östlichen Sprachzweige und hat mit vielen derselben die gleichen Merkmale. Aus dem Vergleiche der neun Dialekte, welche A. Z. Idelsohn in der Monatschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, Jahrg. 21, im Artikel ״Die gegenwärtige Aussprache des Hebräischen usw.“ bearbeitete, ergibt sich, daß sowohl die sefardischen Juden als auch die Juden von Jemen und Babylon durchwegs eine größere Auswahl von Konsonanten haben, als dies bei uns üblich ist. Vor allem sind es die sogenannten emphatischen Konsonanten p, ע ,ח ,ט ,צ, von denen die alte aschkenasische Aussprache nur stellenweise das ע beibehalten hat; z. B. in den Worten: עבירה ,עשירות ,עליה (mit anlautendem ״an“) ,מעשה ,יעקב תענית ,מעריב mit einem ״aj“. Idelsohn und nach ihm auch H. Bauer und P. Leander, Historische Grammatik der hebräischen Sprache, finden auch dieses ע bei uns in der vulgären Aussprache der Worte מעשה und יעקב, erhalten und beschreiben es als ein Mittelding zwischen einem ״ai“ und einem ״an“ oder ״ang“; die genannten Grammatiker definieren den Laut als einen Stimmritzenverschlußlaut mit einem Klang von abnehmender Höhe, als ״eine Stimmgebung, wie selbe von Gesangspädagogen als Knödel- oder Quetschstimme bezeichnet wird“. Jedenfalls ist das ע ein Kehlkopflaut, welcher von den alten Uebersetzern oft mit einem H oder G wiedergegeben wird, z. B.

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