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Nahalat tsevi · 1937-10-01 · Heft 1-3 (Oktober 1937) · p. Seite 64

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 1-3 (Oktober 1937)
Date
1937-10-01
Page
Seite 64 (sequence 66)
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64 die Wiedergabe von שדת דברי חיים Hier hätte ל״ך[ תת ססופר השמטות ס׳ קצד^ herangezogen werden können׳, wo selbst diese Frage eine ebenso gründliche, wie in ihren praktischen Auswirkungen bedeutsame Erörterung erfährt. Der geschätzte Verfasser hat mit der Veröffentlichung dieser Schrift sei״ nein verehrten Kollegen im Amt eine sinnige Ehrung erwiesen. Darüber hinaus wissen ihm alle Freunde der Thora für diese wertvolle Gabe aufrichtigen Dank. Ruppin: 30 Jahre Aufbau in Palästina. Schocken-Verlag 1937, 407 S. geb. 7.50 Das vorliegende Werk, welches die gesammelten Aufsätze eines der besten Kenner des Wirtschaftslebens in Palästina enthält, ist für jeden, der sich näher mit Erez Jisroel-Problemen beschäftigt, von unschätzbarem Wert. Es vermittelt einen Ueberblick über die wesentlichsten Stadien des Erez Jisroel-Aufbaus vom י Jahre 1907 an bis zur Gegenwart. Wenn auch keineswegs dem agudistischen Leser alle ideologischen Voraussetzungen Ruppins Zusagen, so gebietet es doch Gerechtigkeit, darauf hinzuweisen, daß der Autor mit außerordentlich feinem Empfinden und großer Gestaltungskraft in einem Referat, das im Jahre 1929 gehalten wurde, auf die Bedeutung Erez Jisroels für die Erhaltung der originalen jüdischen religiösen Kultur hin weist. Es ist leider noch nicht alles Wirklichkeit geworden, was Ruppin auf diesem Gebiete wie auch auf manchem anderen als Hoffnung ausspricht. Diejenigen aber, die daran mitarbeiten wollen, daß es Wirklichkeit wird, werden gut daran tun, durch die Lektüre des hochinteressanten Werkes, das in einer vorzüglichen Ausstattung auch rein ästhetisch anziehend wirkt, sich selbst über die verwirrende Fülle der einzelnen in Betracht kommenden Themen wirtschaftlicher, politischer und kultureller Art zu orientieren. Das Kainszeichen und eine medizinische Beobachtung aus der neuesten Zeit Von Dr. med. Willy Hof mann, Jerusalem, fn בראשי׳ Kap. 4, Vers 15 wird uns erzählt, daß Gott dem Brudermörder Kain auf seine Bitte ein Zeichen gegeben habe, damit er nicht von jedermann, der ihn treffe, erschlagen werde. Welcher Natur dieses Kainszeichen war, ist in den verschiedenen Midraschim Gegenstand der Erörterung zwischen den Erklären!. In Midrasch Rabba zu בראשית, Abschnitt 22, 27 heißt es u. a.: Aba Jose ben Kisri sagte: ״Gott ließ ihm ein Horn wachsen“. Der Jalkut Schimoni bringt die gleiche Erklärung mit denselben Worten unter dem Stichwort: ל״א♦ Der Erklärer zu Midrasch Rabba, Mat’not Kebuna, faßt diesen Midrasch nicht wörtlich, sondern in übertragenem Sinne auf. Er sagt: Gott erbarmte sich über Kain und ließ ihm ״ein Horn des Heiles und Erbarmens erwachsen“. Im Deutschen sprechen wir ja ebenfalls im symbolischen Sinne von einem Füllhorn des Geschickes. Diese Midraschstelle würde demnach so aufzufassen sein, daß Gott, nachdem Kain seine Sünde bereute, über diesen die Fülle seines Erbarmens und. der Gnade ausschüttete. Ein anderer Erklärer zu Midrasch Rabba, Rabbi Seew Wolf Einhorn (פירוש מהדו) faßt ״Horn“ in buchstäblichem Sinne auf, und zwar im Zu-

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