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Nahalat tsevi · 1937-10-01 · Heft 1-3 (Oktober 1937) · p. Seite 48

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 1-3 (Oktober 1937)
Date
1937-10-01
Page
Seite 48 (sequence 50)
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46 wir, uns, solange wir vom Eingreif en der ״höheren“ Welt nichts wissen, die Erscheinung im Rahmen des Geschehens innerhalb der dreidimensionalen Welt zu erklären. Man muß erst darauf hingewiesen werden, daß hier eine Verbindung mit überirdischem Geschehen gestiftet wurde, daß der Boden, auf dem man steht, ״heilig“, d. h. in Beziehung zur höheren Welt gesetzt ist. Wenn Elischas Auge geöffnet wird, um — wie Isaac Breuer so klar erkannt hat — zum Unterschied von den Prophetenschülern Elijahus Hinwegnahme zu sehen, so wird ihm ein Blick in eine höhere Welt gewährt. Der Sturm hat diese Welt gestreift. Und die Schüler glauben, er habe Elijahu an eine andere Stelle die־ ser Welt hingetragen. (Denn daß der Sturm aus einer höheren Welt komme, wußten auch sie. Wußten sie doch von der <be־ vorstehenden ״Hinwegnahme“). Nur Elischah sieht, daß Elijahu in eine andere Welt entführt wird. Ihm wurde die Fähigkeit zu anderem Schauen verliehen. Ferner: Wem erscheint ein Engel? Wem Gott das Auge öffnet! Jakob trifft Engel. Ihm hatte Gott das Auge geöffnet. Jakob ringt mit dem Engel und erleidet an seinem Körper einen Mangel, ohne besiegt zu werden. Was sagt uns die Analogie? Die Krümmung der Fläche soll uns besagen, daß das Schatten־ w7esen in eine mehrdimensionale Welt hineinragt, ohne dies sehen zu können. Es besteht also eine Verbindung mit Wesen, die über seiner Welt den Raum erfüllen. Ja es ist vielleicht selbst nur ein Schatten solchen Wesens, das auf der Fläche lagert bzw. sich bewegt. Ist das Bild zu kühn, daß Jakobs Schatten zwar gestört wird, sein eigentliches Wesen aber ״oben“ mit dem Himmlischen fest verbunden bleibt? Daß die Störung im Schatten die Macht des Wesens nicht beeinträchtigt? Ist nicht zwischen allem Lebenden einerseits und dem ״Höheren“ andererseits eine solche Verbindung zu denken, daß das Kraut nur der ״Schatten“ des Krauts ist, das in unmittelbar ״höherer“ Schicht über ihm ist? — Ein anderes Wunder: Das Nichtaufhören des Oels (2 R. 4) findet seine Erklärung darin, daß von ״oben“ her Oel nachfließen kann. Selbst die Tatsache, daß nur an einer Stelle dies Wunder sich vollzieht und darum die Gefäße an diese Stelle gebracht werden müssen, findet durch die parallele Betrachtungsweise ihre anschauliche Beleuchtung. Die Möglichkeit eines vielfachen Quellens wäre natürlich ebenso begreiflich. Doch hätte in diesem Fall eine mehrfache Bezie־

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