Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- Seite 47 (sequence 49)
- Belongs to
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ל4 ja sogar die Abweichung unserer Welt von der Art, wie sie uns erscheint, anders zu formulieren, als wie sie uns dreidimensional anschauenden Wesen erscheint. Wenn wir vom Himmel ״oben“ hören, so bedeutet dieses Wort eine ganz anders geartete Dirnension, für die wir keine Vorstellung besitzen. Und wenn gar sieben Himmel ״über“ uns seien, so bedeutet dieses ״über“ mit jedem Fortschritt in der Zahl immer wieder einen Fortschritt in der Dimension, der selbst die vierte in ihrer Kleinheit und Begrenztheit gegenüber den folgenden hinstellt. Und ebenso ist die Welt da ״unten“, in die der Bösewicht versinkt, nicht in unserem dreidimensionalen Raum zu suchen, sondern bezeichnet mit einem Wort, das unserer Vorstellungsart entlehnt ist, eine anders geartete Welt. Durch die Annahme einer Welt von mehr als drei Dirnensionen wird eine anschauliche Beziehung geknüpft zwischen der andern Welt und unserer. Unsere Welt erscheint als Teil der Gesamt-Welt. Dadurch sind die Beziehungen zu der Welt überhaupt in manchen Fällen kraft der erwähnten Analogie-Betrachtung leichter verständlich. Die Welten fallen nicht als völlig verschieden geartet auseinander, sondern haben gemeinsame Bestandteile, wenn sie auch von verschiedenen Wesen in verschiedener Weise betrachtet werden. Eine fruchtbare Anwendung dieser Ueberlegungen zeigt sich bei Betrachtung gewisser Wunder. Das Hineingreifen höherer Mächte in unsere Welt ist zwanglos zu begreifen. Die Hand (Daniel Kap. 5), die sichtbar ward und die verhängnisvollen Worte niederschrieb, mutet uns nicht mehr fremdartig an. So wie unsere Hand auf der Fläche so schattenhaft erscheinen kann wie die Hände der Schattenwesen und dort in ihrer Schrift Auf Zeichnung en machen kann, so auch diese ״Hand“ in unserer Welt. Der Hagel, der nach dem Gebet Moses5 nicht zur Erde herabkam, blieb (Ex. r. 12, 7) für spätere Zeiten in der ״Luft“ erhalten. Das Feuer, das den Dornbusch nicht verzehrt, leuchtet aus einer andern Welt hinein und verzehrt ihn nicht, so wenig wie ein von außen auf die Kugeloberfläche geworfener feuerähnlicher, hin- und hergehender Lichtschein eine Verbrennung zu erzeugen braucht. Die nicht verlöschende Kohle auf dem Altar gewinnt die Verbrennungs-,,Stoffe“ aus einer andern Welt. Uns erscheint das Brennen, wie jedes andere in unseren drei Dimensionen erfolgende uns erscheint. Darum versuchen