Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- Seite 44 (sequence 46)
- Belongs to
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44 einen Schirm vor eure Sonne zu stellen, und sie ieuchtet euch nicht mehr. Ihr glaubt, was der Sturm hinwegfegt, ließe sich wiederfinden! Er hat es in unsere Welt hinauf getragen, da er aus unserer Welt heraus auf eure hernieder stieß. So ־würden wir zu jenen sprechen. Und was lernen wir daraus für uns? Daß auch wir nicht von der Absolutheit unserer angeschauten Welt überzeugt sein dürfen, sondern uns sagen müssen, auch unsere Anschauungsform sei vielleicht nur eine begrenzte. Wir dürfen nicht denken, es existiere nur die Welt, soweit wir sie erfassen können, unsere Welt sei eine Welt an sich, die Weit überhaupt. Wir haben mit derselben Bescheidenheit, die wir von den Schattenwesen verlangen, uns der Möglichkeit einer Begrenztheit unseres Erkemiens bewußt zu werden. Wir müssen damit rechnen, daß auch unsere Welt nur einen Teil einer höheren Welt darstellt, die unsern Teil mit umschließt, die aber mehr Dimensionen umfaßt. Man könnte nun gegen die versuchte Analogie folgenden Einwand erheben. Uns erscheint unsere dritte Dimension dem We sen nach gleichgeartet den zwei Dimensionen der Schatten־ wesen. In uns findet derselbe Erkenntnis vor gang statt, ob wir den Raum in Richtung seiner Höhe oder seiner Breite bzw. Länge vorstellen. Insofern fügen wir also der Vorstellungswelt der Schattenwesen nichts wesentlich Neues hinzu, wenn wir sie auf die dritte Dimension hinweisen. Wenn wir aber eine vierte Dimension für uns annehmen, so sehen wir die mit ihrer Hilfe aufgebaute Welt andersgeartet als unsere dreidimensionale Welt. In diesem Auseinanderfallen der beiden Welten, in ihrer Verschiedenartigkeit liegt ja gerade die Schwierigkeit, der Mangel an Glauben begründet, eine solche Welt anzunehmen. Wenn Begriffe, die wir aus unserer Welt kennen, stets auf diese höhere Welt angewendet werden, wemi wir vom ,,oben“ und ״unten“ usw. reden, so können wir uns von unserem Vorstellen doch nicht losmachen und suchen nach dem geheimnisvollen Zusammenhang dieser ״Welt an sich“ mit unserer vorgestellten Welt. Auf diesen Einwand ist zunächst zu erwidern: Für den vierdimensional anschauenden Beobachter erscheint auch unsere dreidimensionale Welt selbst anders als für uns. Nicht die vierte Dimension ist für den vierdimensional anschauenden Beobachter anders als die andern drei, sondern alle vier Dimensionen werden von ihm anders angeschaut als unsere drei Dimensionen