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Nahalat tsevi · 1937-10-01 · Heft 1-3 (Oktober 1937) · p. Seite 41

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 1-3 (Oktober 1937)
Date
1937-10-01
Page
Seite 41 (sequence 43)
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41 weniger geistige Anstrengungen, oder auch aus anderen Beweggründen heraus. Es ist ein interessantes, wenn auch wenig beachtetes Kapitel Palästinakunde, das hier berührt worden ist, wichtig sowohl als Beitrag zur Geschichte des deutschen Judentums als auch eine Anregung zum Studium der jüdischen Familienkunde, der merkwürdigerweise in hebräischer Sprache von wissenschaftlicher Seite weniger Beachtung geschenkt worden ist, als in deutscher Sprache, die ja in der Zeitschrift für jüdische Familienforschuing ein ernstes Forum gefunden hat. Aber auch für den deutschen Juden, der in den Jahren 1933 bis 1936 nach Erez Israel kam, sollte die Geschichte des Eolel ״Hod“ ein Glied in der Kette sein, die später, unter ganz anderen Verhältnissen und Voraus- Setzungen, zur Hitachduth Olej Germania führte. Denken und Schauen. Von Studienrat Max Munk in Frankfurt a. M. Zu den mannigfachen Aufgaben unserer geistigen Führer gehört der Chisiik Emunoh, die Festigung der Grundanschauung unserer Brüder und Schwestern bezüglich der Lehren der Thora, Wenn ein Leben in steter stiller Arbeit neben unendlich vielfacher erfolgreicher sogen, praktischer Arbeit und Limmud Hatauroh auch dieser Aufgabe gewidmet wurde, so mag es angebracht erscheinen, zur Ehrung dieser Arbeit einen kleinen Beitrag auf diesem Gebiete zu liefern. Der Mangel an Durchdringung des ganzen Lebens mit den Ideen derThauro ist vielfach begründet durch die Ueberschätzung der menschlichen Erkenntnisformen. Man hält das für wahr, was Sinne und Verstand dem Menschen erschließen. Uebersinnliehe Welten, Gedankengänge, die nur unter Heranziehung andersgearteten Seins durchgeführt werden können, werden nur mit einer gewissen Skepsis angenommen, wenn sie überhaupt im Rahmen des Denkens und Tuns Einlaß finden. Und doch ist jede religiöse Forderung nicht anders zu entwickeln, als daß man ihre Grundlegung im Gebiet des Transzendenten sucht. Will man im Rahmen solcher Erörterimgen die Grenzen des wissenschaftlich Erlaubten innehalten, d. h. nicht mit Erkenntnisformen der einen Welt in die der andern übergreifen, so hat man sich

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