Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VIII (5698) 1937/38
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- Seite 37 (sequence 39)
- Belongs to
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37 war Meir Schimeon Liebrecht, und dessen Sohn der bekannte Pardessan Akiba Liebrecht in Petach Tikwah. Die Familie hatte die Verwaltung von Bodenbesitz R. Obadja Lachmanns aus Berlin. Ueber die Familie Liebrecht berichtet auch Grajewsky in seinem ״Sikaron lechowewim rischoninr* Heft 13/18. Auch der Arzt Dr. Simon Ben Nathan Fraenkel, über den Ludwig August Frankl berichtet, ist Schlesier. Er winde in Zülz in Schlesien geboren. In Jerusalem war Dr. Fraenkel Direktor des Dispensatory von Moses Montefiore, er galt als europäisch gebildeter Mann und war ein Gegner der extremen Orthodoxie. Grajewsky erwähnt Aharon Ben Jizchak Scheyer aus Frankfurt am Main, Schlomo Elbe aus Hambürg, der im Aufträge von Montefiore in Jerusalem eine Webschule einrichtete. Ludwig August Frankl erwähnt auch in einer Liste von Getauften, die den Verlockungen der sehr tätigen Judenmission anheimgefallen waren, zwei deutsche Juden, Bergheim aus Posen und Hanauer aus Bayern. In der Jerusalemer Altstadt führt eine Synagoge noch heute den Namen: ״Das Deutsche Bessmedresch“ auch Stempel des Ko lei Hod sollen sich noch in der Altstadt befinden. Eine Frau Djirassi in Jemin Mosche (Jerusalem) entstammt einer Familie Lilienthal aus Frankfurt am Main, auch ein Herr Freimann von der ,, Ch urb a“ - Synagoge hatte einen Großelternteil von der Familie Lilienthal her, und in den Bathe Machasseh hat sich der Name auch noch direkt in einer Frau Lilienthal erhalten. Drei Töchter eines Rabbiners Gott lieb aus Eydtkuhnen stammen aus Deutschland. Die Aelteste, Frau Gisela Adelmann in Jerusalem ist in Neustadt an der Aich bei Nürnberg zur Welt gekommen, ihre Schwestern, Frau Marschak und Frau Fränkel wohnen in Tel-Aviv. (Die Familie Marschak ist auch mit der Familie Lieb recht verwandt.) Der Name Fränkel wird auch als Gründer einer Synagoge in der Jerusalemer Altstadt erwähnt. Auch die Familie Bernay, in Gsede Jaakob, die aus der Würzburger Gegend stammt, gehört zu den Familien des alten deutsch-jüdischen Jischuws im Lande«